Der tut weh, wo´s Journalisten-Herzerl pumpert
Hi helmut-1,
ich weiß, dass die Redakteure die Kommentare zu ihren Artikeln durchaus lesen (Freischalten tut i.d.R.eine eine eigene "Social-Truppe") Und da das keine Deppen sind, tut es ihnen auch richtig weh, wenn Du Salz in die klaffende Wunde streust.
Hier triffst Du in meinen Augen den Kern der Sache:
"Nur, weil man nicht derselben politischen Koleur angehört, dann reale Aussagen von anderen abzulehnen, das ist in meinen Augen Kindergartenniveau. Leider zu weit verbreitet, sowohl in Parteien und Medien."
Hab den Eindruck, dass da in der Journallie ein Problembewusstsein für fehlende Interaktion mit den Kommentatoren wächst (dass man voll abloost, wenn man die Leser aussperrt), weil schon zu viele Studien in Medienkreisen zirkulieren, die sich mit Kommentatoren auseinandersetzen. (Meta-Zusammenfassung: Das mit dem angeblichen "Putin-Trollen" ist wahrscheinlich die gesichtspalmierendste Schutzbehauptung aller Zeiten.)
Gruß, Bla