Zeitstrahl der Erkenntnis

Isländer, Sonntag, 27.12.2015, 00:02 (vor 3694 Tagen) @ nereus4039 Views

.. beim Fatalist ist die Sache aller bestens aufgehoben...

Hallo tar!

Ich habe nur Bruchstücke gelesen - die Materie ist sehr umfangreich –
...
Aber, Ihr wißt ja - WIR SCHAFFEN DAS! [[zigarre]]

mfG
nereus

Hallo nereus,

weihnachtlicher Gruß an Dich.

Habe mir mal

http://www.dasgelbeforum.net/posting.php?id=385720&page=0&category=all&orde...

die geleakten Akten

http://www74.zippyshare.com/v/vyohAWCo/file.html (PDF bitte downloaden.)

durchgesehen.
Und mit einem Zeitstrahl versehen.

Viele Augen sehen mehr als 2.
Greife mir bitte mal im Rahmen eines zeitlich begrenzten Projektmanagement unter die Arme.
Alle anderen Foristen, auch der in letzter Zeit rare @CM herzlich eingeladen.

Ich erhoffe mir, dass am Ende dieser Lektüre jeder Mitleser versteht, warum die geleakten Akten vertraulich sind.

Der Passus Cnactus ist der 08.11.2011, der Todestag von Mundlos und Böhnhardt.

Habe mal eine durch Jeden selbst recherchierbare Zusammenfassung der plötzlich ab 04.11.2015 eingestellten Ermittlungen erstellt.

Wir erinnern uns, am 08.11.2011 wurden in Stregda 2 Leichen in einem Wohnmobil gefunden.
Da wusste noch „Keiner“ wer "die" waren.


Jedoch, 4 Tage vorher, wurden alle Erfolg versprechenden Ermittlungen wie von Geister Hand eingestellt.

Urkomisch die Auszüge aus den Ermittlungsakten.


Fall 1

In der darauf durchgeführten Vernehmung berichtete der Hinweisgeber, dass er ver-
mutlich gegen 14:30 Uhr im Bereich der Kreuzung Sontheimer Brücke/Sontheimer
Straße zu Fuß unterwegs gewesen sei. Dort sei ihm ein am rechten Fahrbahnrand ab-
gestelltes Fahrzeug aufgefallen. Ein Mann saß am Steuer, habe sich jedoch über das
Steuerrad gebeugt, so dass ihn der Hinweisgeber nicht genau sehen konnte. Er sei
noch etwa vier bis fünf Meter hinter dem Auto gewesen, als er sah, wie von der gege-
nüberliegenden Straßenseite eine männliche Person quer über die Straße direkt auf
das abgestellte zu rannte.
Der Zeuge konnte deutlich sehen, wie sich der Fahrer vom Fahrersitz aus nach hinten
beugte und die hintere rechte Tür des Fahrzeugs aufstieß. Der Typ, der über die Stra-
ße gerannt sei, bewegte sich zu der geöffneten Türe hinten rechts. Auf Höhe der Tür-
öffnung hechtete er mit dem Kopf voran ins Fahrzeug. Gerade in diesem Augenblick
habe der Fahrer „dawei, dawei" gerufen. Die Türe sei geschlossen worden und der
Fahrer sei mit quietschenden Reifen losgefahren, habe auf der Sontheimer Straße ge-
wendet und sei bis zur Sontheimer Brücke gefahren, wo er nach rechts in Richtung
Klingenberg abbog. Dort verlor der Zeuge das Fahrzeug aus den Augen.
Der Mann, der auf das Auto zu gerannt sei, sei 28 bis 30 Jahre alt gewesen, ca.
180cm groß, schlanke Figur und kurzes, glattes, hellblondes Haar, in der Mitte geschei-
telt. Er trug weder Bart noch Brille. Vermutlich hatte er auf dem rechten Unterarm eine
Tätowierung mit dem Motiv: „Kreuz auf Hügel". Der Mann habe ein weißes T-Shirt ge-
tragen, das im Bereich der Oberarme ziemlich stramm die Oberarmmuskulatur um-
spannte. Er wirkte sehr durchtrainiert. Er habe eine beige Hose getragen, die im Be-
reich beider Knien grüne Flecken aufwiesen, vermutlich Grasflecken. Auffällig an dem
Mann sei aber gewesen, dass dessen rechter Arm voller Blutflecken war. Auch im vor-
deren rechten Bereich des T-Shirts, sogar auf dem rechten Turnschuh seien Blutsprit-
zer zu sehen gewesen. Der Zeuge war der Meinung, dass das Blut nicht von dem
Mann stammte, es müsse von jemand anders stammen. Der Mann habe weiße Turn-
schuhe mit einem bogenförmigen Streifen getragen. Um seine linke Hand herum war
eine schwarze Wollmütze oder auch Überziehmütze gewickelt. Insgesamt hebe er ei-
nen panischen, gehetzten Eindruck erweckt.
Bei dem Fahrzeug habe es sich um einen noch nicht sehr alten dunkelblauen Audi mit
einer zusätzlichen Bremsleuchte gehandelt. An den Rädern fehlten die Radkappen. Der
Auspuff habe gewackelt. Der Zeuge war sich sicher, dass das Auto ein Mosbacher
Kennzeichen (MOS) hatte.
17.2.2
Ermittlungen Pkw MOS-Kennzeichen
Mit den vom Hinweisgeber genannten Details wurden in der Folge anhand der vom
KBA erstellten Tabellierbänder 75 Pkw Audi A 80/B4 der Farbe blau-schwarz, 69 Pkw
Audi A 80/B4 Farbe: erkennbar dunkel und 280 Pkw Audi A4/B5 der Farbe blau-
schwarz überprüft. Es verblieben zur detaillierten Überprüfung 8 blau/schwarze Audi A
80/B4 und ein blau/schwarzer Audi A4. Die abschließenden Ermittlungen zu diesen
Fahrzeugen wurden nach dem 04.11.2011 zurückgestellt.

Fall 2


Auffallend bei der Spur 43 war, dass alle betroffenen Personen sich nach und nach bei
der Polizei meldeten und Angaben zum 24.04 und 25.04.2007 machten, die abgespro-
chen erschienen sind. Trotz dieser offensichtlichen Absprache ergaben sich in den ein-
zelnen Angaben nachfolgend aufgeführte Widersprüche.
GLIKIN gab an, am 24.04.07 zusammen mit Denis und Alex im Getränkemarkt gewesen
zu sein. Dort sei er von Iwan angerufen worden, um diesen in Jagstfeid abzuholen. We-
gel will am 24.04.2007 nachmittags bei seiner Freundin gewesen sein. Später erinnerte
er sich daran, dass er für seinen Freund Denis einen Sergej in der Massage abgeholt
hat.
Die Zeugin MOGLER gab, dass der dunkle Opel zwei Mal da war. Das erste Mal seien 4
Personen im Fahrzeug gewesen und das Fahrzeug sei eineinhalb Stunden da gestan-
den. Beim zweiten Mal sei ein dunkler BMW dazugekommen und die Personen seien
teilweise umgestiegen.
Die ergänzenden Vernehmungen des Denis BAIERLE, Waldemar GLIKIN und Andreas
HARTWIG wurden nach der neuen Situation am 04.11.2011 nicht weitergeführt .

Fall 3

eine Vertrauensperson (Zusicherung der Vertraulichkeit durch die StA Heilbronn liegt
vor) gab gegenüber Beamten der Soko Parkplatz an, die Täter des Mordes z. N. der Po-
lizeibeamtin auf der Theresienwiese namentlich zu kennen. Weiterhin erklärte sie, über
Beweismittel, die zur Verurteilung der Täter führen werden, Angaben machen zu können.
Für die Preisgabe sämtlicher Informationen fordert die Vertrauensperson bestimmte Zu-
geständnisse.
Den Angaben der VP zufolge befand sich am Tattag ein Fahrzeug auf der Theresienwie-
se, in das 10 kg Heroin versteckt eingearbeitet gewesen sei. Der Fahrer des Drogen-
fahrzeugs sei aus Kirgisistan gekommen und hätte teils aus technischen Gründen die
vereinbarten Treffpunkte der Übergabe nicht erreicht. Er habe deshalb sein Fahrzeug auf
der Theresienwiese geparkt und sei mit dem Taxi zum vereinbarten Treffpunkt gefahren.
siehe Seite 222 dieses Berichts {Ziff. 17.5.2.3.3)LKA Baden-Württemberg
Soko Parkplatz
Ermittlungsbericht
Seite 225
Dieser Fahrer sei dann mit der Gruppe, die das Drogenfahrzeug übernehmen sollte, zur
Theresienwiese gefahren. Genau zu dem Zeitpunkt, als drei dieser Gruppe zum Drogen-
fahrzeug gingen, sei der Streifenwagen gekommen. Daraufhin hätten zwei aus dieser
Gruppe auf die Polizeibeamten geschossen.
Das Motiv der Tat sei die Angst der Täter vor der Entdeckung dieses Drogenfahrzeugs
gewesen. Die Täter hatten Angst, für Jahre hinter Gittern zu verschwinden. Ferner laute-
te das Kennzeichen des Streifenwagens nicht S - sondern GP und einer der Täter, der
Bezüge nach Göppingen hatte, wusste nicht, ob gegen ihn ein Haftbefehl besteht.
Nach der Tat sei dann ein Täter zu Fuß, einer mit dem Drogenfahrzeug und der Dritte
mit dem Fahrzeug geflohen, mit dem sie gekommen seien.
Zu den Tätern erklärte die VP, dass die Gruppe sehr straff organisiert sei.
Dieses Rauschgiftgeschäft sei sehr professionell organisiert gewesen. Ein Pkw mit deut-
scher Zulassung sei ohne Kennzeichen auf einem Autotransporter mit weiteren Pkws
nach Kirgisistan gebracht worden. Ein Mann sei mit den deutschen Kennzeichen nach
Kirgisistan geflogen, wo diese Kennzeichen an dem Kurierfahrzeug angebracht und das
Heroin hochprofessionell eingebaut worden seien. Danach sei ein so genannter „Kami-
kaze-Pilot" bestimmt worden, der das Fahrzeug zu einem bereits dort genannten Ort in
Deutschland fahren sollte. Entlohnt werde dieser „Kamikaze" bereits in Kirgisistan, damit
dessen Familie im Falle seiner Festnahme versorgt sei. Nach erfolgreichem Abschluss
der Fahrt sollte der Kamikaze-Pilot in Deutschland einen ordentlichen Pkw bekommen,
mit dem er nach Kirgisistan zurückfahren und den er behalten könne. Ein zusammenfas-
sender Ermittlungsbericht wurde gefertigt.
Nach dem Bekanntwerden der neuen Situation am 04.11.2011 wurden keine weiteren
Gespräche mit der VP geführt.

Fall 4


17.10.6
Geplante Vernehmung der Slobodanka Hinkel
Ein Versuch, direkten Kontakt mit Slobodanka HINKEL aufzunehmen, um mit ihr eine
Vernehmung durchzuführen, scheiterte, da sie offensichtlich große Angst hat und sich
weiteren Treffen und einem Gespräch mit der Polizei zunächst aufgrund einer längeren
Krankheit und später mit verschiedenen Begründungen entzieht.
Die Ermittlungen wurden nach dem 04.11.2011 eingestellt. Die bisherigen Ermittlungen
sind in der Spur 3735 abgelegt.

Fall 5

Schlussvermerk
Der vorstehende Bericht ist als Ermittlungsbericht, nicht als Schlussbericht anzusehen.
Er umfasst den vorgelegten Aktenumfang mit den Ermittlungen bis zum 04.11.2011.
Dieser Ermittlungsbericht bezieht sich auf ein Aktenwerk von 55 Ordner, die aufge-
gliedert sind in
21 Ordner
8 Ordner
6 Ordner
20 Ordner
Hauptakten
Kriminaltechnik
Maßnahmen
Sonderbände


Zusammenfassend kann man sagen:
Am 04.11.2011 wurden alle Erfolg versprechenden Untersuchungen von unterschiedlichen Dienststellen eingestellt.

Höhere Weisung ausgeschlossen, hi hi.

Gezeichnet

Rainer Zufall

Höhere Wesen haben eben Erfahrung mit Blicken in die Zukunft.

In den nächsten Tagen wurden dann auch die Dienstwaffen von Kiesewetter und Arnold in den Trümmern von Zschäpes Wohnung gefunden.

Das alles haben aber ganz bestimmt die Spürhunde der Ermittler gerochen, Tage voraus.

Wer selbst recherchieren will, hier ab Beitrag 300, was meist unabhängige Bürger damals dazu jeweils aktuell geschrieben haben:

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hyster...

Jepp, am 08.11.2011, 4 Tage später, brannte das Wohnmobil.

Die Beiträge bis 299 bestehen aus Vermutungen.
Ab Beitrag 300, bis heute tausende Beiträge, beinhalten die Wende.

Ich vertraue auf Schwarmintelligenz, muss aber kein Dogma sein.

Herzlichsten Dank für die Geduld

Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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