Tragikomik
Die lügt doch wie gedruckt – aber möglicherweise unter enormen Druck,
so daß man fast Mitleid bekommen kann.
Wenn die von einem gutinformierten Anwalt befragt würde, käme sie nach
45 Sekunden in extreme Schieflage. Da ist auch der Grund, warum alles
schriftlich fixiert wird.
Ich glaube nicht mal, dass sich ihre Überlebenschancen durch diese "Aussage" (ist eigentlich keine, da von dritter Person verlesen) verbessert haben.
Sie weiß zu viel. Sei es im Gefängnis unter Haftkolleginnen oder Wärtern gegenüber, oder später nach einer evtl. Haftentlassung könnte sie "auspacken".
In Österreich gab es einen Einzeltäter namens Franz Fuchs. Und damit er nicht später einmal versehentlich aus seiner Einzeltäter-Rolle fällt, hat er sich im Gefängnis pflichtschuldigst erhängt. Wie er den Knoten knüpfen konnte, obwohl er seit einem Sprengstoffunfall anlässlich seiner Verhaftung keine Hände mehr hatte, interessiert heute keinen mehr.