Die Erweiterung der Urschuld - jedem nach seinen (gefragten) Fähigkeiten?
Die Deckung des Urschuld als Basismotivator fiele dann weg! Ohne Zwang
wäre das System am Ende. Zudem kann jeder risikofrei darüber entscheiden,
sich ein Surplus zum Grundeinkommen in der Subsistenswirtschaft,
Tauschhandel (Schwarzmarkt) oder auf der konventionellen Schiene
(Lohnarbeit/Unternehmertum) zu beschaffen - was letztlich die
Finanzierungsgrundlage des BGE selbst untergraben würde.
Die Finanzierungsgrundlage für die Vorfinanzierung ist die, in die Unendlichkeit verschobene Staatsverschuldung. Sie ist es faktisch sowieso.
Wenn aber das Geld wie es @meph vorschwebt sich unisono schrittweise "entwertet" ist die "Ausweitung" der Urschuld auf neue Bereiche, analog auch der Maslowschen Bedürfnisspyramide?, für den Übergang - der neue Motivator für die noch gebrauchten restlichen, in der Regel hochspezialisierten Arbeitskräfte. Auf der Einnahmenseite des Oligarchenstaates wird es im wesentlichen nur noch Umsatz- und Unternehmenssteuern geben.
Assets, wie Baugrund werden also überproportional wertvoll - da nicht mehr über den üblichen Arbeitslohn erwerbbar. Das verstärkt den Druck auf den Mittelstand enorm, ist ja faktisch heute schon so, oder?
Geld wird seine Funktion als Motivator verlieren.
Was der einzelne Arbeitnehmer davon durchsetzen kann, hängt natürlich
völlig von seiner Marktmacht ab, also inwiefern er über gefragte
Spezialfähigkeiten verfügt.
dito.Grüße
Gruß,
CenTao