@zip: Lasern, Ernährung

Leserzuschrift, Montag, 21.12.2015, 13:26 (vor 3698 Tagen) @ zip3435 Views

Hallo Zip,
mein Beileid für die gesundheitliche Herausforderung!

Jetzt das Gute:
super, dass Du eine Adresse für die schonendere Laserbehandlug gefunden hast.
Habe keine direkte Erfahrung bezüglich des speziellen Verfahrens. Kenne aber eine Frau, der zweimal ein Carzinom im Anfangsstadium auf konventionelle operative Weise behandelt wurde: ohne Ergebnis. Die Lösung brachte die Laserbehandlung. Seitdem ist sie symptomfrei seit Jahrzehnten.

Stokks Tipp zuvor auszuprobieren, hindert dich nichts. Aber bitte die Schwedenkräuter nicht direkt auf die Wundfläche geben.
Brisant ist Azurs Hinweis auf den Fetttransport der Lymphflüssigkeit. Ich halte persönlich nicht viel von den Verweisen auf gute Öle. Unser Körper ist seit unvordenklichen Zeiten auf die Verdauung von Fetten aus Nüssen und Samen eingestellt. Nicht aber auf gepresstes Öl, dem die Faserstoffe entzogen wurden, das oft chemisch behandelt und das zumeist noch danaturiert wird durch starke Erhitzung beim Kochen. Lass es sein, zumindest für die nächsten paar Wochen und schau, wie es Dir bekommt. Ebenso wie tierische Fette aus Fleisch- und Milchprodukten. Du musst dich deshalb nicht von Getreide ernähren. Hülsenfrüchte bieten ebensoviel sättigendes Protein wie Fleisch, über 20% Anteil, und sie ersparen dir die im Fleisch enthaltenen Fette.

Langweilig? Nein gar nicht, denn es gibt ein Füllhorn köstlichster Gewürze, die alle dazu passen. Es sind Kriege um den Zugang zu Gewürzen geführt worden, und man wusste, warum. Aber besorge dir Bioqualität oder die auf
Schadstoffe geprüfte Qualität eines guten Gewürzhauses, damit der Reinigungseffekt nicht durch Pestizide konterkariert wird.

Außerdem macht es einen Riesenunterschied, wenn du auf das Dosengelabber verzichtest und die Kichererbsen zB. selbst kochst. Ist etwas aufwändiger, aber lohnt sich geschmacklich allemal. Du benötigst 5 Minuten zum Einweichen, 4-9 Stunden quellen lassen, 5 Minuten, um sie in einem großen Topf auf dem Herd zum Kochen zu bringen (ohne Salz, Brühe oder Säuren). Dauert dann etwa zwei Stunden, bis sie richtig weich sind, in denen du etwas anderes machen kannst. Musst ja nicht zusehen Abkühlen lassen, dann werden die Bohnen wieder bissfest und haben einen Teil an resistenter Stärke entwickelt, der deine Darmflora regeneriert, Krebs vorbeugt, den Insulinspiegel niedrig hält (sogar noch beim nächsten Essen) und Dir vielleicht auch ein ganz neues Sättigungsgefühl vermittelt. Es lohnt sich, immer gleich eine größere Menge zu kochen und im Kühlschrank aufzubewahren oder sogar einzufrieren.

Die höchsten antioxidativen Werte haben schwarze Bohnen und roten Linsen. Letztere sind auch in nur 20 Minuten kochfertig. Mach ein Dal daraus mit vielen leckeren Gemüsen, Süßkartoffeln, Curry, Pfeffer. Knoblauch und Zwiebeln nicht vergessen, beides erhöht die Nährstoffaufnahme. Zitrone und insbesondere Essig verbessern den Kohlenhydratstoffwechsel. Die Schale von Bio-Zitronen, Limetten und Orangen geben aromatischen Gewinn.

Und wenn du Fett möchtest, nimm die Avocado statt der Majo, und fürs Omega 3 neben Walnüssen und Leinsamen ab und an mal nen kleinen Matjes statt des Zuchtlachses. (An Wildlachs aus dem Pazifik trau ich mich seit Fuku nicht mehr ran.)

Viel Glück und gutes Gelingen!

Gruß!
Alice


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