auf archive.org findet man alte Versionen von webseiten
Hallo Tünnes,
bei archive.org kann man sich die alten Versionen des Artikels anschauen.
Der Welt-online-Artikel ist 3x editiert worden.
Allerdings konnte ich keinen Hinweis auf eine Änderung der Überschrift finden.
Beste Grüße,
kontiki
""Diese Gewalt von Anarchisten ist schockierend"
prangert jetzt als Überschrift. Vorher hiess es auch "Krawalle bei
Neo-Nazi-Aufmarsch" (so ähnlich, oder "Krawalle bei rechter Demo").
http://www.welt.de/politik/deutschland/article149891688/Diese-Gewalt-von-Anarchisten-is...Das Ganze nach folgenden Kommentaren:
"Bei der Überschrift und dem ergänzenden Inhalt des Artikels darf man
sich nicht über Kritik an den Medien wundern. Die Kritik wird geradezu
herausgefordert.
...
Ich glaube langsam, dass solche Medienschelte direkt provoziert werden
soll.
...
Die Überschrift in Zusammenhang mit dem Anreißtext ist eine Lüge. Nicht
mehr und nicht weniger.
...
Die Ausschreitungen fanden nicht am Rande einer rechten Demo statt,
sondern während der Gegendemonstration!
...
Warum versucht man den Leser durch die Überschrift zu täuschen?"
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Ein Kommentar nach der Editierung:"Ich kanns nicht (mehr) beweisen, aber beim Schwesterblatt der Welt,
kam in der Ursprungsversion nicht mal das Wort "links" vor. Der Einfachheit
halber hatte ich die Seite nach dem Begriff suchen lassen. So entstand der
(vorgesehene) Eindruck, die schweren Krawalle seien von rechter Seite
begangen worden.Plötzlich und unerwartet wurde der Text dann Stunden später geändert
und der Sachverhalt so einigermaßen richtig gestellt. Das Ärgerliche -
das Datum blieb auf 12.12.2015 - 12:52 Uhr stehen und niemand bekommt mit,
dass der eigentliche Inhalt sich grundlegend änderte. Ein Großteil der
Leserschaft wurde also mit unrichtigen Informationen versorgt und erst
derjenige der Stunden später liest, bekommt die korrigierte Version zu
Gesicht.Das wäre ein gutes Beispiel für das mehr als berechtigte Misstrauen der
Presse gegenüber. Es wird von machen definitiv manipuliert."
Das ist wohl ein bisschen in die Hose gegangen, Lügenpresse.
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