Information der Feuerwehr zum "längeren (>30´)" Stromausfall

Balu, Montag, 07.12.2015, 14:05 (vor 3712 Tagen) @ Leserzuschrift3915 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.12.2015, 14:11

Ich häng´s mal hier an um kein neues Kapitel zu eröffnen.

Ich wohne auf dem Land, idyllisch, ruhig, viel Wald, saubere Luft, nette Nachbarn, heile Welt, viele Hamsterradschnellläufer und EFH, die bezahlt werden wollen. Die meisten davon mal gerade etwas mehr als eine Dekade alt.

Die Gemeinde ist im Verband als Verbandsgemeinde organisiert, hat also selbst nix mehr zu melden. Einmal pro Woche kommt das amtliche Mitteilungsblatt und in der Ausgabe vom 02.12.2105 fand ich folgendes:

"Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde xyz informieren. Verhalten bei einem großflächigen Stromausfall.

Durch Unwetter oder technische Defekte kann es zu einem großflächigen Ausfall der Stromversorgung in einer oder mehreren Ortsgemeinden kommen. Daraus können sich gefährliche Situationen ergeben, wenn z. B. von dem Stromausfall die Fest- bzw. Mobilfunknetze betroffen sind. In Notfällen ist dann ein Hilferuf über die bekannten Notrufnummern nicht mehr möglich.

Maßnahmen zur Sicherstellung der Gefahrenabwehr bei Stromausfällen.

Bei einem großflächigen Stromausfall von länger als 30 Min. werden die Feuerwehrgerätehäuser der betroffenen Ortsgemeinden automatisch besetzt.
Es folgen noch weitere Infos.

Vorsorgetipps bei Energieausfall:

alternative Heiz- und Kochmöglichkeiten vorhalten
warme Decken und Kleidung vorrätig halten
Taschenlampen, Kerzen, Streichhölzer...
eigene Stromaggregate inkl. Betriebsstoffe
usw."

Da hab´ ich aber doch gestutzt!
Rechnet die Verwaltung also in Zukunft mit häufigeren großflächigen länger andauernden Stromausfällen oder meint sie einer verblödenden Bevölkerung auf die Sprünge helfen zu müssen?

Dass die Privatisierung der Energie Strom inzwischen dazu geführt hat, dass Erzeugung und Verteilung ideologisch (kapitalistisch + grün) auf Kante genäht sind, hat sich wohl auch dort herum gesprochen. Und wie so oft, fast ausschließlich dürfen die ehrenamtlichen Helfer (freiwillige Feuerwehren) aushelfen, darüber hinaus gibt´s noch ein paar gut gemeinte Tipps für das Blödvolk.

Dies ist zwar noch mein Land - einfach weil das Territorium der BRD eines der schönsten der Welt ist - es ist aber nicht mehr mein Staat. Ich finde mich hier nicht mehr wieder. Es gibt keinen Grund mehr diesen Staat zu alimentieren, da ich nicht mehr erkennen kann, was mit meinen Alimenten für mich Sinnvolles geschieht.

Wenn ich es aber nicht mehr sehe, gar nicht mehr glaube, dass ich zu einem Gemeinwohl beitrage, so wie ich es mir vorstelle, zu dem ich auch stehen kann und will, hat dieser Staat seine Rechtfertigung verloren.

Leider finden sich immer noch genug frustrationsresistente Ehrenamtliche, die die Lücken die dieser Staat schlägt, versuchen notdürftig zu flicken - aber auch die werden - Gott sei Dank - weniger.

Denn nur durch die gnadenlose Offenlegung der Ignoranz und Versäumnisse dieses Staates gegenüber seinen Bürgern wird nämlich für jeden offensichtlich, dass dieser Staat aufgehört hat zu existieren und alle seine Noch-Nutznießer Parasiten sind, die es gilt mittels (chemischer) Keule zu bekämpfen.

Beste Grüße von
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.


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