Bin nicht überzeugt
Denn dies hiesse, dass bereits bei den aktuellen Preisen eine wirtschaftliche Abwärtsspirale ingang gesetzt wird. Warum dies so sein sollte, leuchtet mir nicht ein. Der Faktor Energie zur Erzeugung zusätzlichen BIPs erscheint mir in diesen Betrachtungen überbewertet, zumal im digitalen Zeitalter. Weniger verfügbare Energie, bzw. teurere Energie führt meines Erachtens nicht unmittelbar zu weniger BIP. Wenn Reisen beispielsweise teurer wird, dann konsumiert man halt etwas anderes, aber nicht nichts. Da geht kein BIP verloren.
Es gibt noch viel Substitutionspotential. Wenn die Windräder auf Hochtouren laufen, werden sie abgestellt, statt dass damit Wasserstoff produziert wird.
Die wirtschaftliche/gesellschaftliche Abwärtsspirale sehe ich nicht vom Energieproblem ingang gesetzt. Eher von Peak Komplexität und damit verbundenen Schmetterlingseffekten. Hacker legen die Netze lahm, oder so etwas.
Grüsse, Zara