Und ich in gewisser Weise auch: Ex-CB-Funker und jetzt seit Jahren "Afu-Novize" (DO-Lizenz).
Wie im Betreff schon beschrieben: kleine Afu-Lizenz (160m, 80m, 10m, 2m, 70cm) - was meinen Bedarf fast abdeckt (40m wären aber auch nicht schlecht
), daneben noch Flugfunk-Lizenz (BZF1)
Warum ich kein CB-Funk mehr betrieben habe?
Die vernünfigen "Kollegen" wurden immer weniger, die Trolle und echten IdXXXX immer mehr. Außerdem ist in Zeiten erhöhter Sonnenaktivität mit Störungen durch Taxi-Funk aus Ost-Europa incl. Sibirien und Fischer aus "Südland" zu rechnen.
Warum Kleine Afu-Lizenz?
1. Ist bei klassischer Schulbildung, technischen Vorkenntnissen und gründlichem Studium der Ausbildungsmaterialien einschließlich Fragen-Katalog ohne Problemeb zu erreichen. Prüfung erfolgt im MC-Verfahren bei der zuständigen Stelle der Bundes-Netz-Agentur (heißt die noch so?).
2. Reichte zur Legalisierung meiner umfangreichen Technik aus "Schwarzfunkzeiten" (was nach der Wende so alles möglich war...) aus.
3. Reicht auch für den regionalen Kommunikationsbedarf aus - UKW-Relais ca. 50 km, GW je nach Bedingungen und Antennenwahl von meinem Standort aus ganz Norddeutschland.
4. Eine Vereinsmitgliedschaft (DARC) ist nicht zwingend, man kann auch als Freelancer arbeiten, kann QSL-Karten dann aber nur direkt beziehen/versenden.
Kommunikation für Unterwegs:
1. CB-Funk-Handgerät wegen Stauwarnungen (deutsche Trucker sind kaum mehr unterwegs
)
2. Afu-Handgerät für Relais an der Strecke (sind aber nur selten QRV)
3. Wenn wir mit mehreren Autos unterwegs sind noch Freenet-Geräte.
Also meine Empfehlung: Afu-Lizenz machen!
Edit: wer noch weitere Tipp-Fehler findet, der darf sie behalten, ich will nicht mehr.
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Beste Grüße
GRIBA