"Weitere Links", hier aus dem Forum :) - (Apropos Zusammenführung, Wirtschaft und Italien - GB Einschränkung Freizügigkeit))

azur, Dienstag, 10.11.2015, 14:52 (vor 3738 Tagen) @ Kostan3175 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 10.11.2015, 15:21

Hallo Konstan,

Weitere Links:[/link]

siehe auch z. B. hier:
http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=Bundeszentrale+f%C3%BCr+politische+Bildu...

Extra Thread: http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=380130&page=0&order=time&cate...

und auch hier diskutiert: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379257, mit Antwort dazu von Dir: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379278

Das war nur eine Zusammenführung*.

Viele freundliche Grüße!

azur


* Apropos: Aus dem N24 Ticker von gestern:

13:28 Uhr: Seibert: Familiennachzug praktisch nicht mehr zu schaffen
Ein Familiennachzug für alle syrischen Flüchtlinge ist nach Ansicht der Bundesregierung derzeit nicht zu realisieren. Die Behörden in Deutschland seien voll damit beschäftigt, die sehr hohe Zahl eintreffender Flüchtlinge zu registrieren und unterzubringen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. "Wenn man diese Realität landauf landab sieht, dann wird jedem klar: Einen Familiennachzug im bisherigen Verständnis kann es derzeit nicht geben", betonte er. Dies sei aber keine Aussage über die Rechtssituation.“

[[euklid]]

"14:43 Uhr: Schröder will Flüchtlingskontingente
In der Flüchtlingskrise hat sich Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) für Einwanderungskontingente ausgesprochen. "Wir brauchen ein Lösung, die den Strom der Flüchtlinge kontrolliert und, ja, auch begrenzt", sagte Schröder in einem Vortrag beim österreichischen Energiekonzern OMV. «Eine Politik der Abschottung wird genauso wenig funktionieren wie eine Politik der einfach nur offenen Tür.» So wie bisher könne es jedenfalls nicht weitergehen. Die Aufnahmekapazitäten seien begrenzt, die Helfer am Ende ihrer Kräfte.

16:14 Uhr: 400.000 Flüchtlinge seit Anfang September in Bayern angekommen
Seit Anfang September sind in Bayern mehr als 400.000 Flüchtlinge angekommen. Das ergibt sich aus den Daten von Bundes- und Landespolizei. Im September seien 141.418 Menschen erfasst worden, im Oktober 202 466, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in München auf Anfrage.
Im November kamen bis zum Wochenende gut 58.000 Menschen über die österreichische Grenze in den Freistaat. Damit dürfte die offizielle Prognose des Bundesinnenministeriums Makulatur sein, dass bis Ende des Jahres mit 800 000 Flüchtlingen zu rechnen sei.
Am vergangenen Wochenende reisten nach Angaben der Bundespolizei rund 13 000 Migranten ein. Schwerpunkt war erneut der Raum Passau. Dort kamen am Samstag 4490 Menschen über die Grenzen, am Sonntag 4044.
"Die meisten Notquartiere haben wieder Aufnahmekapazitäten", sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Freyung. Bis Sonntagabend waren Tausende Flüchtlinge mit Sonderzügen und Bussen in die Aufnahmeeinrichtungen in ganz Deutschland verteilt worden."

Und das sind nur die, welche über die Bayrische Grenze kam. Familiennachzug passiert auch oft per anreise mit dem Flugzeug.

Und beachtlich, beachtlich - apropos Wirtschaft:

„13:12 Uhr: Auch Bahn und Daimler schulen jetzt Flüchtlinge
Die Deutsche Bahn startet ein Umschulungsprogramm für zunächst 15 Flüchtlinge. Die Männer aus acht verschiedenen Ländern haben bereits Berufserfahrung im elektrotechnischen Bereich, sie werden in bis zu 28 Monaten zum Elektroniker für Betriebstechnik qualifiziert.
Beim Autobauer Daimler begannen am Montag 40 Flüchtlinge und Asylbewerber ein sogenanntes Brückenpraktikum, das 14 Wochen dauert. In dieser Zeit sollen die 20- bis 51-Jährigen im Werk Stuttgart-Untertürkheim praktische Grundkenntnisse zur Arbeit in der Industrieproduktion erlernen und einen Deutschkurs besuchen.“

Die Anzahl ist schlicht schwer lächerlich.

„12:51 Uhr: Finnland bringt Muslime in ehemaligen Schweinezucht-Betrieb unter
In Finnland ist eine Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen Schweinezucht-Labor eröffnet worden. Das Aufnahmelager in der südfinnischen Stadt Hyvinkää ist für rund 300 Asylbewerber ausgelegt, berichtete die Zeitung „Iltalehti“. 100 Flüchtlinge seien bereits eingezogen.
Was zunächst wie eine höchst heikle Sache erscheint, ist für die früheren Betreiber kein Problem: "Die Einrichtung wurde vor zwei Jahren geschlossen", sagte die Direktorin des Forschungszentrums, Milja Saksi gegenüber der Zeitung. Außerdem würden die Flüchtlinge überwiegend in früheren Büroräumen untergebracht.
Im Islam gelten Schweine als "schmutzig", Muslime lehnen daher jeglichen Verzehr von Schweinefleisch ab.“

Wo mal ein Schwein war? Und bald, wo kein Schwein mehr Schwein ist?!

"10:57 Uhr: Mini-Knigge erklärt Flüchtlingen deutsche Eigenarten
Ein kleiner "Knigge für Ausländer" soll Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern nun auf besondere Eigenarten der Deutschen hinweisen. Das von den Linken erstellte 30-seitige Heftchen werde etwa am Rostocker Hauptbahnhof durch Helfer an Flüchtlinge verteilt, erklärte der Linken-Landesgeschäftsführer Kay Kröger in Rostock.
In dem Heft mit dem Titel "Germans Be Like" zeigen bunte Zeichnungen bestimmte Situationen, die mit Humor auf Deutsch, Englisch und Arabisch beschrieben werden. So wird erläutert, dass sich Deutsche bei der Begrüßung die Hände geben, statt nur "Hello" zu sagen, dass man für alles - auch für das Angeln - eine Genehmigung benötigt und dass man Tickets braucht, um mit Bus oder Bahn zu fahren. Eine Zeichnung zeigt, dass Frauen hier keinen Schleier tragen müssen und dass man sich bei Veranstaltungen nicht vermummen darf."

Von der Linken!

Und weiter apropos Zuwanderung: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/fluechtlinge-ueberfordern-die...

und:

Über die Situation in Italien - irgendwann muss es ja mal vermeldet werden (war aber nicht lange gelistet):

http://www.tagesschau.de/ausland/interview-kleinjung-101.html

"Am 3. Oktober 2013 ertranken Hunderte Menschen vor der Küste Lampedusas und die Flucht bekam nochmal eine ganz neue Dimension, weil Italien darauf zu Recht mit der Operation "Mare Nostrum" reagiert und etliche Kriegsschiffe ins Mittelmeer geschickt hat. Diese Aufgabe wird mittlerweile von der gesamten Europäischen Union wahrgenommen und hat im Grunde noch einmal zu einem starken Anstieg der Flüchtlingszahlen geführt. Allein im letzten Jahr kamen 170.000 auf diesem Weg nach Italien.
tagesschau.de: Ist man in Italien nun froh, dass das Problem nun in erster Linie nicht mehr das eigene ist?
Kleinjung: Man muss sagen, dass es in Italien in diesem Jahr nicht unbedingt weniger Flüchtlinge sind - es hat nur nicht die deutschen Dimensionen. Bislang sind etwa 140.000 Menschen über das Mittelmeer gekommen: Wenn man das mit dem Vorjahreszeitraum vergleicht, sind das lediglich etwa zehn Prozent weniger. Vor allem für afrikanische Flüchtlinge ist der Weg über das Mittelmeer immer noch die einzige Möglichkeit, nach Europa zu kommen. Der Umweg über die Balkanroute kommt für sie meist nicht in Frage.
Auf der anderen Seite habe ich schon das Gefühl, dass man mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis nimmt, dass Deutschland vor ähnlichen Problemen steht wie Italien zum Beispiel zur Zeit des Arabischen Frühlings 2011 als zigtausende junger Nordafrikaner versuchten, nach Italien zu kommen
Kleinjung: 170.000 Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr angekommen. Davon haben 64.400 2014 einen Asylantrag gestellt. Jetzt stellt sich die Frage: Wo sind die 100.000 anderen hin? Die allermeisten sind nicht in den Untergrund abgetaucht, sondern haben versucht, nach Frankreich, nach Deutschland, nach Schweden, nach Finnland oder Großbritannien zu kommen, weil sie dort entweder Verwandte haben oder eben mehr Chancen für ihre Zukunft sehen. Das ist ein Phänomen, das in Italien bekannt ist und das vor allem Flüchtlingshilfeorganisationen zugeben."

„Zugeben“. Wieso das wohl so formuliert ist.

„Hauptproblem ist, dass Flüchtlinge, deren Status einmal anerkannt ist als Asylbewerber, praktisch keinerlei Hilfe und Unterstützung bekommen. Die stehen von einem Tag auf den anderen auf der Straße, leben in Rom in den Parks oder besetzen Häuser und versuchen zu überleben. Und das motiviert die allermeisten Flüchtlinge, dann möglichst schnell wieder wegzugehen.
tagesschau.de: Steckt dahinter politisches Kalkül, damit möglichst wenige bleiben?
Kleinjung: Da politisches Kalkül zu unterstellen, wäre vermessen. Man muss generell sagen, dass der Sozialstaat in Italien nicht so funktioniert wie bei uns in Deutschland. Hier gibt es kein Hartz IV und auch keine Arbeitslosenversicherung. Das alles ist im Werden und betrifft natürlich auch die Flüchtlinge …“

„Vermessen“?!

"Auf der anderen Seite gibt es eine kontinuierliche Fluchtbewegung aus Afrika nach Italien: in den letzten Tagen sind wieder einige hundert angekommen. Wenn es jetzt weniger werden, liegt es nicht unbedingt daran, dass die Afrikaner den Weg über Lesbos wählen. Sie fliehen nach wie vor über Libyen, aber das Wetter ist so schlecht, dass man nicht mal mehr ein Boot in Libyen besteigen kann."

Edit: GB will sich, wen wundert es, abschotten und fordert aktuell eine Einschränkung der Freizügigkeit in der EU: http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKCN0SZ11720151110 - die wollen nicht die Folgen von Merkels und der "Flüchtlingsfreunde" Wahn tragen.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.