Lieber ohne Publikum
Hallo nereus,
Zunächst einmal herzlichen Dank für die Argumentationsgrundlage.
So etwas wird man brauchen können in den kommenden „Schlachten“.
Daher wirst Du es mir sicher nicht übel nehmen die Argumentation auf ihre
stahlharte Substanz zu prüfen, wobei ich auch andere Schreiber darum
bitte.
Es geht also nicht um Kritik an Dir, sondern um ein weitere Feinschmiedung
für den Fall der Fälle.
Völlig klar!
Nee, das geht gar nicht.
Sofort wird Auschwitz, Vernichtung und Judenverfolgung gekräht und das
ganze Orchester (siehe Zuhörer) fängt an sich auf Dich einzustimmen.Ergebnis: er ist ebenfalls schachmatt.
Nö. Jetzt hast Du ein Problem, weil man auf Dich einquatscht bis zur
Bewußtlosigkeit.
Die Gutmeinenden sagen, Du hast ja recht, aber der Vergleich war
überzogen (siehe Akif) und Deine Gegner werden Dich als Nazi und Antisemit
denunzieren.
Warum soll man freiwillig diese Bombe zünden?
Hätte ich den Beitrag doch editiert! Ich hab' geahnt, was kommen wird. Die Bezugnahme auf die ominösen 12 Jahre muß man natürlich zeitlich einschränken, entweder bis 1. September 1939 oder - seit Netanjahus deliziösem Auftritt - Ende November 1941.
Selbstverständlich darf, vielleicht soll jeder nach eigenem Gusto Beispiele wählen.
Wem die Kiste mit Adi zu heiß ist, warum nicht die faschistischen Staaten Italien, Spanien und Portugal wählen?
Ja genau, doch was hat es Dir und den Umstehenden gebracht?
Du wolltest ja nicht herausgeworfen werden – also das Brett in die Luft
wirbeln – sondern Du wollest ihn vor aller Augen schachmatt setzen.
Ich ziehe es vor, meine Gegner unter vier Augen zu stellen.
Wir sollten daher erst einmal das Dritte Reich entfernen.
Damit setzt man jeden K.O. Du mußt ihn nur alleine vor Dir haben und dann gezielt die Schläge setzen. Publikum stört eher.
Es ist doch klar, wenn man sich einen Bonzen vor versammelter Mannschaft kauft, daß man in dem Fall vorher seine Pfoten in Mehl wenden muß.
Und – gaaaaanz wichtig – ein oder zwei gute Freunde haben Deinen
Schlagabtausch gefilmt und nach zwei Wochen überquerst Du die
Viertelmillionen-Klick-Marke bei Youtube.
Von einer Situation wie von Dir geschildert, bin ich gerade nicht ausgegangen, sondern einem Gespräch, das nicht mehr Leute mitbekommen als die Beteiligten und vielleicht ein paar Umstehende.
Monterone
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