:-))) Jau - meine Tochter sagt, sie sei "mein" Migrant. Alles selbst bezahlt, da privat versichert! ***ggg***

Olivia, Dienstag, 27.10.2015, 18:16 (vor 3747 Tagen) @ Blut-Svente2812 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.10.2015, 18:19

Die war 10-11, als sie zu uns kam. Ein niedliches Mädchen. Aber ich weiß, wie viel Kraft und Zeit es gekostet hat, dieses wirklich sehr bemühte Kind zu enkulturieren, zu "integrieren" und zu schauen, dass sie nicht "abdriftet". Speziell das "Abdriften" geht in unserer derzeitigen Gesellschaft sehr leicht, weil die Jugendlichen sehr vielen Versuchungen und Täuschungen ausgesetzt sind.

Es gibt immer noch Themen, wo ihre Prägung vollkommen anders ist und sie Dinge schlicht "nicht versteht" (Studium). Aussage: Mama, die verstehen gar nicht, was ich sagen will! Das liegt nicht am Deutschen, ihre Gedankengänge sind "zu kompliziert". Aber sie WILL..... und sie kann! Im Gegensatz zu sehr vielen anderen, die weder wollen noch können. Trotz all der Mühe, die hinein gesteckt wird. Und die leider zum guten Teil noch nicht einmal begreifen, wie viel Mühe man "hineinsteckt", sondern genau DAS für eine Schwäche halten, weil der IQ nicht reicht und die Prägung so ist.

Eine sehr schwierige Angelegenheit. Wenn man wirklich integrieren wollte, dann brauchte man gute Multiplikatoren, an denen sich die KINDER ein Vorbild nehmen können. Keine Kuschelpädagogik und kein Laissez Faire, sondern sehr klare Regeln, Grenzen, Kritik und Lob, Fordern und Fördern!

Summerhill ist eine Phantasie für Einzelne. Genauso wie die Waldorf-Bewegung, der auch einige meiner Freunde angehören. Die Kinder haben alle dafür gezahlt. Da die Eltern es konnten, kamen die dann auf Schleichwegen irgendwie wieder ins "normale" Bildungssystem. Bis auf eine, die ein Überflieger war und die auf jeder Schule ihren Weg gemacht hätte.

Na ja, schauen wir mal!

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