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Goldmarie, Noch D, Sonntag, 25.10.2015, 14:57 (vor 3748 Tagen) @ Goldmarie5237 Views

...gibt mir sehr viel. Ich möchte mich bei Euch allen erstmal bedanken dafür, an Euren Gedanken, Gefühlen und auch an Eurem wertvollen Wissen teilhaben zu dürfen. Dass das Sinn eines Forums ist, ist das eine...ich finde es jedenfalls ermutigend, mich mit Euch auf diesem ehrlichen, teilweise kontroversen und sehr oft anregenden Niveau austauschen.

Zum Visum und @ Julius Corrino: wir haben für alle Fälle beide eine Greencard "beantragt", man soll es sich ja nicht schwerer machen als evtl. nötig [[top]] .
Desweiteren werden wir über unsere Verwandten dort versuchen, an einen Job und das damit verbundene Visum zu kommen. Dann wäre da noch die Möglichkeit, von einer deutschen Gemeinde aus als "Studierende" bzw. Mitarbeiter zu einer dortigen Partnergemeinde zu gelangen, wobei dieser Einsatz dann mind. 2 Jahre dauern sollte, um in dieser Zeit eine dauerhafte Perspektive entwickeln zu können. In Frankfurt gibt es eine Anwaltskanzlei, die sich darauf spezialisiert hat, die Chancen (die man oft gar nicht so genau kennt) auszuloten und aus den persönlichen Voraussetzungen einen Weg entwickelt, ziemlich sicher und ohne Fallstricke an das (dauerhafte) Visum zu kommen. Bei denen werden wir in den nächsten Tagen noch vorstellig werden.

@CalBaer: Leb(te)st Du in den USA? Ich teile Deine Einschätzung vollumfänglich, insbesondere zur Sicherheitslage und zu den "ruhigen" Gegenden.

@ Dieter: dieses Gefühl, welches Du beschreibst, kenne ich gut. Das hatte ich bis vor ca. einem Jahr auch. Nachdem sich aber mein Standpunkt hier in D ziemlich verändert hat aufgrund der aktuellen Geschehnisse, hat sich mein Blick auf die USA und deren Stellung (auch VT-bezogen) ziemlich gewandelt. Ich frage mich nüchtern, wo kann ich dauerhaft in relativer Freiheit mit einem Maximum an Möglichkeiten so friedlich wie möglich leben? Und das auch für meine Kinder, also 1-2 Generationen in die Zukunft. Und da scheinen mir die USA nicht die schlechteste Wahl zu sein- außer evtl. noch Kanada.

@Christian: ich mache mich nicht verrückt, bin eher ein genauer Beobachter und jemand, der Dinge, die sich entwickeln, ohne rosa Brille anschaut und sich nicht davor scheut, die Konsequenzen zu ziehen. Europa und speziell D habe ich lange überlegt- Fluchtburg in Alleinlage etc. Letztlich möchte ich aber eher mehr Möglichkeiten und Wege haben nach so einer "Flucht" und nicht in der Abgeschiedenheit sein MÜSSEN, um in relativem Frieden zu leben, sondern der Aufwand sollte sich lohnen. Daher dann lieber gleich den großen Schritt als den kleinen.

@Isländer bezgl. Rügendamm und Piranhas: You made my afternoon [[freude]]

@ Orodara: Da bin ich ja beruhigt :) Wenn sich in diese Richtung mal tatsächlich etwas täte, wäre es ja nur gerecht und gut- ich glaube allerdings kaum noch daran. Die Tatsache, dass dieser Wahnsinn nahezu täglich gesteigert wird, zeigt mir eher, dass es für eine Umkehr zu spät ist.

Schönen Sonntag,

Goldmarie


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