Meine Einschätzung aus der Ferne

Julius Corrino, Sur l'escalier des aveugles, Samstag, 24.10.2015, 22:06 (vor 3749 Tagen) @ Dieter7225 Views

Die Ur-Amerikaner (damit meine ich die ursprünglichen Erbauer der heutigen Nation, nicht die Indianer), ursprünglich vor allem angelsächsischer, dann auch deutscher und slawischer Provenienz, sehen sich heute und auch weiterhin mittelfristig einem ebenso gewaltigen Ansturm von Drittweltinvasoren gegenüber wie wir. Sollten diese Eindringlinge aus Mittel-, Südamerika und Schwarzafrika zusammen eine absolute Mehrheit im Land erlangen (was in den kommenden zwei Jahrzehnten der Fall sein wird, sollte man in Sachen Einwanderungspolitik nicht eine 180°-Kehrtwende machen), ist die Nation, so wie sie entstand und das Land erbaut hat, Geschichte.

Rassenunruhen sind bereits heute wieder am Brodeln, wie sie seit der "Bürger"-"Rechts"-Bewegung der 60er und den Schwarzenaufständen der frühen 90er nicht mehr gesehen worden sind. Dieser Grabenbruch wird meiner Einschätzung nach durch keine Macht der Welt zum Verschwinden gebracht werden können und die daraus resultierende Gewalt in der kommenden Zeit noch deutlich brutaler werden.

Der zweite Konflikt ist ein weltanschaulicher auf der politischen Bühne, der zwischen sozialdemokratisierten Progressisten (im Wesentlichen Anhänger der demokratischen Partei sowie lautstarke Splittergrüppchen aus der "Gender"- und anderen Szenen) und Wiedergängern der "Old Right" oder auch des "Remnant" (Konstitutionalisten/Verfassungstreue, in Teilen mit der sog. "Tea Party"-Bewegung identisch) ausgetragen werden wird. Da vor allem Weiße dieser in den letzten Jahren stark wachsenden Bewegung angehören (limited government, freier Waffenbesitz, freie Rede und Beendigung von Unsozialleistungen aller Art kommen bei keiner anderen rassischen Gruppe in den Staaten gut an) und diese sich zunehmend in der Minderheit befinden werden, konvergieren die Verläufe der rassischen und der politischen Kluften langfristig miteinander.

Ich bin der Ansicht, daß dieser sich auftuende Abgrund die USA (und damit in erster Linie das Regime der Beltway-Camarilla) schlußendlich zum Zerreißen von innen her bringen wird (durch Sezessionen im mittleren Westen und den Mountain States bzw. vergleichbare Szenarien). So paradox es klingen mag, aber in den dann noch existierenden Territorien, in denen mehrheitlich die ursprüngliche angelsächsische Kultur überlebt haben wird, ist das Potential für eine fruchtbare Fortsetzung dieses Sprosses der abendländischen Kultur vorhanden. Europa hingegen muß sich schlimmstenflls auf Jahrhunderte der Finsternis einstellen (sofern die autochtonen Völker überhaupt in irgendeiner Form überleben können).

Gute Nacht,
Julius

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Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
- Luc Ferrari


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