Orwellsche Systemapologeten unter sich
Es ist viel simpler und natürlich auch langweiliger, weil weniger
spannend, weil vorhersehbar. Es ist der Lauf des kollektivistischen
Autosklaventums... Die selbstzerstörerische Zusammenrottung
glücklicher
Sklavenmassen, die sich die Grundlagen ihrer eigenen Versklavung
schaffen,
erhalten und bis auf's Blut verteidigen.
Das platte Gegenteil ist richtig, und wir befinden uns längst in dem
Anarcho-Kapitalismus , welchen du nun letztlich gar als die Lösung
vorschlägst,
Glatt gelogen. SUCRAM schlägt nirgends einen Anarcho-Kapitalismus vor.
um sich aber ironischer weise genau aus diesem zu befreien.
Entgegen deiner Behauptung engagiert sich niemand ernsthaft auf der
kollektiven Ebene, weil genau dieses vom System her unterbunden ist. Es
besteht somit nicht im Geringsten eine von dir behauptete
„Zusammenrottung“. Die Menschen rotten sich höchstens noch vor der
Glotze zusammen.
In welcher Welt lebst Du? Sie rotten sich in Parteien, Behörden und Konzernen in Hyperkollektiven zusammen und drehen das Rad.
Die Sklaverei besteht in der Abwesenheit einer staatlichen Ordnung, welche
einzig der kollektiven Sphäre Ausdruck verleihen könnte, und entsprechend
die kollektiven Interessen zu schützen hätte.
Aha, jetzt also auch noch Orwell Speak. Die Versklavung ist in Eurer orwellschen Welt also nicht etwa eine Errungenschaft der Unterwerfung (Verstaatlichung) der Menschen, sondern ein vorstaatlicher Naturzustand. Kann man noch unredlicher, realitätsferner, geschichtsklitternder argumentieren?
Nur deshalb erleben wir uns
als Kollektiv nun bar jeden Schutzes diesem brutalen Überfall gegenüber
gestellt, und nur ein inzwischen eiliges Zusammenrotten könnte uns noch
vor dem Schlimmsten bewahren.
Komisch, worauf Eure Hyperkollektiven seit ihrer Erfindung immer wieder hinauslaufen, gell!
Deine Diagnose beruht auf einer längst schon grotesken Fehleinschätzung
der Gegebenheiten. Nur weil wir allenfalls in Städten dicht bei einander
leben, und weil das Fernsehen eine permanente Polit-Show inszeniert,
hätten wir kollektiv irgendetwas gemacht, was wir nur hätten lassen
sollen. Oder hätten wir uns auch nur nicht zivilisieren sollen, um statt
dessen lieber in den Höhlen zu bleiben?
Jetzt habt Ihr die Hölle anstelle der Höhle.
Was Ihr Anarchos nicht kapiert ist, dass menschliches Leben neben dem
individualistischen Aspekt immer auch einen kollektiven Gesichtspunkt
aufweist, welcher spätestens im Familienleben sichtbar wird.
Ja, einen kollektiven Aspekt im Naturzustand, aber eben keinen kollektivistischen Aspekt im widernatürlichen, immer wieder dem verdienten Untergang geweihten Zustand.
Typisch,
dass diese Anarchos das Geschäftsleben als einen rein individualistischen
Ausdruck preisen, und dabei doch glatt übersehen, dass die von ihnen
geliebten Firmen in sich selbst wieder die typischen kollektivistischen
Strukturen tragen.
Glaubst Du im Ernst, Dein Ankap-Quatsch hat auch nur im entferntesten irgend etwas mit SUCRAMS Beitrag zu tun?
Da gibt es also einen Chef, einen König sozusagen, und
der hat seine Angestellten, die Untertanen …
Ja, das ist Eure Welt, bzw. die Folge jeder kollektivistischen Gesinnung.
Da muss sich dann auch keiner wundern, wenn sich ein nereus mit vielen andern hier einem Führerkult hingibt. Viele hier im DGF sind also bereits wieder so weit. Das Fussvolk draussen zum Glück (noch) nicht!
Und dieses eben im diametralen Gegensatz zu diesem
stereotypen Anarcho- Gefasel a la Oliver Janich und Co.
Wer nicht merkt, dass ein Oliver Janich-Gefasel mit SUCRAM nicht im geringsten etwas zu tun hat, der kann oder will nicht lesen, was geschrieben steht.
Grüsse, Zara