Kulturbildung in Afrika
Hallo!
dann stellt sich mir die Frage, von woher könnte denn noch eine neue
prägende Kultur aus einem ungeschliffenen Urvolk herkommen? Eigentlich
doch wohl nur aus Schwarzafrika, oder?
Darüber grüble ich des öfteren. Irgendwas scheint mit denen (seelisch) nicht zu stimmen – aus unserer Sicht.
Sie haben vermutlich dieselbe Grundausstattung als "Homo Sapiens". Sie leben in einem der klimatisch meistbegünstigten Räume der Welt. Sie leben zudem in dem Erdteil, der auf die Erdgeschichte bemessen wahrscheinlich am längsten von Menschen bewohnt ist. Sogar während der großen Vergletscherungsperioden war das Klima in Afrika warm und lebenswert. Dennoch haben sie es, soweit archäologische Befunde schließen lassen, in der gesamten Menschheitsgeschichte nicht zu einer einzigen Hochkultur gebracht.
Das legt den Schluß nahe, daß sie es wohl aus irgendwelchen Gründen nicht können. In den USA z. B. scheint der kleinere Teil sich in die von Weißen geschaffene Zivilisation einzufügen und aufzusteigen, während der größere Teil sich in randständigen Bereichen sammelt, die dem Verfall anheim gesetzt sind.
Eine gewisse Formgebung scheint allein stattgefunden zu haben, wenn sie in den Einfluß einer anderen Kultur, etwa der ägyptischen oder magischen gelangten (Nubien, Äthiopien).
Vielleicht fehlen in Afrika die klimatischen Härten sogar, die einen zur Anpassung, voraussichtigen Planung und höherer Organisation nötigen?
Vielleicht ist nach mehreren Auswanderungswellen im Laufe der Menschheitsgeschichte dort tatsächlich der unfähige Bodensatz verblieben, der sich negativ angereichert hat?
Vielleicht hat in der frühesten Menschheitsgeschichte dort die Vermischung mit parallel entstandenen, primitiveren Urmenschenarten stattgefunden, was genetisch bis heute nachwirkt, während die prähistorischen Auswanderungswellen in unbewohnte Erdteile gingen?
Solange die Wissenschaft durch ideologische Vorgaben darauf getrimmt ist, Unterschiede zwischen Menschenrassen pauschal zu leugnen, sind das aber Spekulationen, die einen gesellschaftlich unmöglich machen. Das ist vermintes Gelände, durch dessen Betreten bei den Blockwarten die Sektkorken knallen.
Gegenwärtig herrschen in Afrika die selben Umstände der Vermassung, die so gut wie überall auf der Welt zum Tragen kommen und geistige Aufwärtsimpulse abwürgen. Durch "Entwicklungshilfe" kam es dort zum Rückgang der Sterblichkeit und zur Bevölkerungsexplosion. Zugleich hat man diese Massen der Möglichkeit beraubt, sich subsistent zu ernähren. Daher erwarte ich, solange unsere Zivilisation existiert, aus Afrika erst recht keine Kulturbildung (in fernerer Zukunft aber nicht auszuschließen). Ich rechne da eher mit den Russen, die zwar kein Urvolk mehr sind, aber innerlich jünger als wir.
Und wie würde sich wohl spekulativ eine solche Kultur kennzeichnen?
Schwer zu sagen. Inwiefern hat sich denn das Abendland bereits in den Germanen seelisch wiedergespiegelt? Welchen Eindruck vermittelt der Samen von der Pracht der Pflanze, die als Möglichkeit in ihm liegt?
Gehen wir einerseits von den Kimbern und Teutonen aus, die alles zurücklassend sich in ein fremdes Land aufmachten, andererseits von den Germanen unter Arminius, die in einer geballten Kraftanstrengung ihre Unterwerfung verhinderten, so mögen darin bereits gewisse Seelenzüge des faustischen, deutschen zum Vorschein gekommen sein, ehe sie wieder in die Bewußtlosigkeit eines kulturellen Embryos fielen.
Das analog auf Arika, bzw. afrikanische Wesenszüge übertragen?
Gruß
Taurec
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Weltenwende