Eine historische Schwächeperiode

Taurec ⌂, München, Dienstag, 06.10.2015, 23:52 (vor 3765 Tagen) @ Mercury3611 Views

Hallo!

Dann könnte man das Abendland als Westrom sehen. Ostrom entwickelte sich
wesentlich besser und wurde zur Hauptmacht. Denke dir deinen Teil und
schaue mal den Einfluss "Ostroms" an, auch auf die Innenpolitik. Da kommt
noch eine echte Überraschung auf uns zu.

Der Vergleich ist nicht gerade glücklich gewählt. Die Trennung zwischen Ost- und Westrom spiegelt den Unterschied zwischen der untergehenden antiken Kultur einerseits (Rom) und der blühenden "magischen Kultur" (mit Spenglers Bezeichnung) andererseits wieder, der als letzte und für alle Zeiten formgebende Schöpfung der Islam entsprang.

Als das römische Imperium 395 geteilt wurde, war die griechische Kultur im Osten innerlich schon lange tot. Es waren lediglich noch kulturell geprägte antike Formen vorhanden, unter deren Oberfläche bereits eine ganze andere Kultur am Leben war.
In Westrom fehlte dieser Lebensimpuls, weswegen das weströmische Reich in ein dunkles Zeitalter fiel, das erst mit einigen Jahrhunderten Zeitversatz durch Entstehung der abendländischen Hochkultur beendet wurde, welche den Reichsgedanken aufgriff.

Unsere Situation ist wiederum eine besondere. Die Invasoren stammen weder aus einer blühenden Hochkultur, noch sind sie ungeschliffene Urvölker, die den unverbrauchten Keim des Aufstieges noch in sich haben. Diese moslemischen Horden sind nicht Subjekt, sondern Objekt der Geschichte. Sie sind bloßes Verschiebematerial ohne Eigenimpuls, das dem Willen anderer Mächte folgt ohne dies selbst zu merken. Es sind vollendete Fellachen, deren Blütezeit ein ganzes Jahrtausend vor der unseren lag. Wenn wir alt sind, dann sind die uralt. Was sie in die Waagschale werfen können, ist allein ihre Masse. Sonst haben sie nichts zu bieten und genau das ist unser Vorteil.

Falls es überhaupt statthaft ist, unsere Situation mit einer bereits dagewesenen zu vergleichen, ziehe ich am ehesten den Einfall der Hyksos in Ägypten in Betracht.

"Nach archäologischen Befunden wanderten sie allmählich im 17. Jahrhundert v. Chr. in das Nildelta ein. [...] Sie übernahmen in einer Periode der Schwäche des ägyptischen Reiches die Königsherrschaft und sahen sich als Nachfolger der 13. Dynastie. [...]"

Die ägyptische Überlieferung nach Flavius Josephus:

"Toutimaios, in seiner Regierung, ich weiß nicht wie, aber der Gott war gegen uns, und plötzlich kamen aus dem Osten Menschen unbekannter Herkunft, die kühn eine Invasion in unserem Land durchführten, es einfach ohne Kampf in ihren Besitz nahmen. Sie ergriffen die Gouverneure und brannten unsere Städte nieder, sie zerstörten die Tempel der Götter. Alle Bewohner behandelten sie in sehr barbarischer Weise, ja, einige erschlugen sie, und führten Frauen und die Kinder anderer Personen in die Sklaverei. Bald darauf erhoben sie einen eigenen König, dessen Name Salitis war. Er ließ sich auch in Memphis nieder, erhob Tribut sowohl von Unter- als auch von Oberägypten und errichtete Garnisonen an strategisch wichtigen Orten, vor allem im östlichen Landesteil, um gegenüber einem eventuellen Angriff der Assyrer gewappnet zu sein."

Die Fremdherrschaft dauerte zwischen 160 und 190 Jahre. Aus den genannten Gründen – die Araber sind völlig fellachoid und inkompetent – und weil in unserer Zeit in der Tat eine Beschleunigung eingetreten sein könnte, dürfte es bei uns kürzer dauern und wohl ohne ein anhaltendes islamisches Staatswesen auf abendländischem Boden abgehen.

Zuerst fallen die USA. In der Folge dürfte es global zu derartigen Störungen im zivilisatorischen Ablauf kommen, daß hier größte Versorgungsschwierigkeiten und Hüngersnöte, begleitet von ethnisch geprägten Verteilungskämpfen ausbrechen. Dies dürfte nur zum Teil von Russen und Chinesen abgefedert werden, die uns beim Vertreiben der Fremdvölker zu Hilfe sein könnten.
Sollte in uns noch irgendwo ein Feuer brennen, das sich aus eigener Substanz nährt, sind die kommenden Umstände mit den härtesten Widrigkeiten und dem Zwang zur Positivauslese genau das richtige, um die inneren Schwächlichkeiten abzutöten und wieder zu uns selbst zu finden.

"Einen langen Krieg ertragen wenige, ohne seelisch zu verderben; einen langen Frieden erträgt niemand." (Oswald Spengler)

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende


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