Zur Erkrankung der deutschen Bevölkerung mit Depressionen/PTBS gibt es unterschiedliche Angaben. (edit)
Abgesehen davon, dass diese Berufsvereinigungen Interesse an moeglichst
vielen gut finanzierten Dauer-Patienten haben koennten, eine ideale
Paarung,
taete mich interessieren, ob angesichts der Regierungspolitik nicht bald
die Prozentsaetze der depressiven einheimischen Bevoelkerung noch hoeher
als bei den Zuwanderern liegen.
edit: "Nach den derzeit verfügbaren Daten für Deutschland leidet knapp ein Drittel der deutschen Bevölkerung im Verlauf eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Dabei zählen depressive Erkrankungen und Angststörungen zu den häufigsten Erkrankungen."
http://www.bptk.de/patienten/psychische-krankheiten.html
Zu den Depressionen:
"Insgesamt erkranken in Deutschland ca. 4,9 Mio. Menschen jedes Jahr an einer behandlungsbedürftigen, unipolaren Depression, von der allerdings nur eine Minderheit eine optimale Behandlung erhält."
http://www.deutsche-depressionshilfe.de/
"Depressive Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Fast jeder Fünfte erkrankt mindestens einmal im Leben an einer Depression. (18 Prozent der Bevölkerung). Innerhalb eines Jahres erkrankt mehr als jeder Zehnte depressiv (11 Prozent der Bevölkerung), dabei erkranken Frauen in etwa doppelt so häufig wie Männer. Eine Depression tritt oft zum ersten Mal im Alter von 25 bis 35 Jahren auf.
Eine Depression ist mit einem erhöhten Risiko verbunden, an weiteren psychischen Störungen zu erkranken. Drei von vier Menschen, die depressiv erkrankten, leiden im Laufe ihres Lebens auch noch an einer anderen psychischen Störung, am häufigsten an einer Angststörung.
Pro Jahr versterben ca. 10.000 Menschen in Deutschland durch Suizid, in vielen Fällen vor dem Hintergrund einer depressiven Erkrankung. Insgesamt betrugen die Kosten für Depressionen im Jahr 2008 über 5,2 Milliarden Euro."
http://www.bptk.de/patienten/psychische-krankheiten/depression.html
Die Kosten für eine Behandlung dürften insgesamt gestiegen sein. Doch ist es bei der Suche nach einem guten Therapeuten wie mit der Suche nach einem guten Arzt oder Anwalt: reine Glückssache. Man hat allerdings die Möglichkeit, bei einem Psychotherapeuten 5 Probestunden zu nehmen. Wenn man sich dort unwohl fühlt, kann man die probatorischen Sitzungen bei einem anderen Therapeuten nehmen. Allerdings nicht im gleichen Quartal. Die Kosten dafür übernehmen auch die Kranken Kassen, bei denen man nähere Informationen dazu erhält.
Zu PTBS:
"Komplexe Formen der PTBS kommen bei ca. 1 - 2,3 % der Bevölkerung vor."
(Hier auf Seite 5 oben)
http://www.michaela-huber.com/files/vortraege/ptbs_komplextrauma_und_dissoziation.pdf
"Die Mehrheit der Bevölkerung erlebt in ihrem Leben mindestens ein traumatisches Ereignis. Doch nur 25% der Menschen, die traumatische Erlebnisse hatten, entwickeln das Vollbild einer PTBS. Die Wahrscheinlichkeit, irgendwann im Leben eine PTBS zu entwickeln, wird bei Frauen auf 10-12% geschätzt und bei Männern auf 5-6%."
http://psychiatrie.charite.de/patienten/krankheitsbilder/krankheitsbilder/posttraumatis...
Grüße
Kamille
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