Wir, im Sinne von jeder Einzelne, hatten niemals Rechte
Uns wurden Zugeständnisse, Gnaden, Privilegien gewährt, Freiräume gewährt, die nicht zur unserer Haltung notwendig sind . All das können wir nicht festhalten, es kann uns jederzeit genommen werden, wir sind machtlos (dagegen).
Ein Recht nimmt man sich, man kann es auch verteidigen. Wir können das nicht, in keinster Weise. Wir haben noch nicht mal das Recht auf unser Leben, die Geburt oder Aufzucht unserer Kinder oder unseren Tod. Wir dürfen nicht selbst entscheiden, was wir essen oder trinken, wo wir schlafen oder was wir sagen und hören wollen, geschweige denn , wie wir leben wollen. Darüber bestimmen nicht wir, sondern Andere. Wir sind sprechende Nutztiere , eingepfercht von Zäunen namens Gesellschaft, Zivilisation, younameit.
("Wir" im Sinne von jeder Einzelne)
Die Privilegien werden nun zurückgezogen, jeder Debitist hier wird Ihnen bestätigen, daß dies Raute ist...äh..alternativlos ist.
Dies vor Augen ist es surreal, in irgendeinem Zusammenhang von Selbstbestimmung zu reden.
Lesen Sie sich den Faden unter diesen Aspekt noch mal durch, dann wissen Sie, warum es mir egal ist , was wer mit wem kungelt.
Persönlich:
Ich bin in jener Zeit als junge sozialistische, allseitig gebildete Persönlichkeit im realexistierenden Sozialismus durch Arbeitereltern aufgezogen worden. Wir hatten gar nicht soviel Geld, als daß wir uns fett fressen hätten können. Da stand immer die Entscheidung Fressen oder Anschaffungen, wie in den gebrauchten Bundesländern zu jener Zeit sicher auch. Demzufolge lässt sich darüber trefflich streiten, wenn man darauf Lust haben sollte.
Aus heutiges Sicht haben wir damals auch viel mehr "Dreck gefressen"
-Gülleaustrag, Überdüngung, Totgespritzte Gegenden, leichtfertiger Umgang mit neunen Mittelchen, Hormongaben etc.pp
Früher war nicht alles besser, früher war nur alles früher ( Zitat Malmsheimer)
Das es ein kulturelles Argument ist, dem stimme ich zu. Ein Argument, welches mit der Angleichung der Weltregionen zunehmend verschwinden wird.
Meine Polemik Amtstierarzt pp
Ich halte selbst Bienen, Schafe, Hühner und Kaninchen nebst einem Leasingschwein .Das sichert meine Nahrungsversorgung bis auf Gewürze komplett.
Da ich nur Bienenerzeugnisse verkaufe, brauche ich keine Berufsgenossenschaft, Tierseuchenkasse finde ich sinnvoll.
Beim ersten Besuch der Amtstierärztin forderte sie mich auf, die anderen Tiere anzumelden (ihr fiel auf, daß meine Schafe keine Ohrmarken hatten) und blieb auch stur, als ich erklärte, daß diese dann keinen Nutzen für mich hätten, somit keine Nutztiere für mich wären. Da sie stur blieb, habe ich begonnen, meine Kaninchen "freizusetzen", indem ich einem nach dem anderen einen Freiflug über den Zaun ins Rapsfeld schenkte.
Sie verzichtete auf einen weitere Diskussion und beendete den Besuch abrupt...
Seitdem hat sie meine Bienen zwei weitere Male kontrolliert, dabei aber keinerlei anderes Getier wahrgenommen. Gackern und Geblöke war für sie nicht existent.
Natürlich weiß ich nicht, ob ich immer damit durchkomme, ich weiß allerdings, daß ich immer wieder so handeln werde. Und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum die meisten vor solchen Dingen kuschen. Es geht niemanden etwas an, wer das Fleisch meiner Tiere isst, deshalb brauche ich auch von niemandem den Namen.
mfg
pPS ab und an sichtet man ein rotes Kaninchen in freier Wildbahn....
--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.