Das Volkswagen-Desaster und TTIP
Hallo in die Runde.
Was VW da jahrelang gemacht hat, ist ein Betrug, der nicht allein auf die USA beschränkt ist. Alle Dieselmotoren werden seit Jahren entsprechend "optimiert". Auch hierzulande.
Dass dies jetzt in den USA "entdeckt" wurde, ist eine Folge langfristiger Ausspähpraxis auf Kanälen, die sich dem gewöhnlichen Konsumenten entziehen.
Man hat einfach lange genug hingeschaut und belastendes Material gesammelt. Deshalb hat die Konzernspitze auch so schnell nachgegeben und alle "Fehler" eingeräumt. Die wissen genau, wer die E-Mails mitliest.
Meiner Meinung nach war der Schuss vor den Bug von VW eine Warnung, sich doch bitte mit der Ratifizierung von TTIP nicht mehr so lange Zeit zu lassen. Gäbe es dieses "Freihandelsabkommen" schon heute, wäre es für VW nicht so teuer geworden. Man hätte sich hinter den Kulissen einvernehmlich verständigen können, die "Schlichter" hätten ihr Auskommen gehabt und überhaupt wäre die Sache schnell unter den Teppich gekehrt worden.
Tja. TTIP haben wir ja "noch" nicht. Wie dumm aber auch. Da kann mal VW zusehen, was das kosten kann, wenn die Hebel der aktuellen Lage auf maximalen Vorschub gestellt werden. Wäre sicher billiger geworden, wenn wir das Abkommen schon gehabt hätten.
Hierzu zwei prägnante Links:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/seltenes-politik-lobbying-auto-...
und, man kann es kaum glauben, sehr aktuell von der Raute:
http://www.wiwo.de/politik/ausland/ttip-merkel-wirbt-fuer-handelsabkommen-mit-usa-/1234...
So einfach geht das.
Beste Grüße vom
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.zip