Städte & Gemeindebund: Die Busse werden bald zurückgeschickt, wir sind am Ende!

Ashitaka, Donnerstag, 20.08.2015, 13:39 (vor 3808 Tagen) @ Hephaistos9271 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.08.2015, 14:07

Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von dem hier mittlerweile
mehrheitlich vorgetragenen rassistischen, religiös intoleranten und
deutlich rechtsradikalen Grundtenor.

Den die Flüchtlinge verachtenden Strom kritisch zu diskutieren, das hat nichts mit einem rechtsradikalem Grundtenor zu tun. Überhaupt haben Rechtsradikale mit dem Thema gar nichts zu tun, sind nicht einmal mehr fähig, es öffentlich zu ihrem Thema zu ernennen. Die Probleme sind einfach zu groß und auch nicht kanalisierbar (gegen wen geht es hier eigentlich? was ist zu gewinnen?), ob nun in finanzieller oder humanitärer Hinsicht.

Menschenverachtend ist es, sich hinstellen und so tun, als wäre ein "weiter so, strengt euch alle an!" finanzierbar und durch kommunalen Personal- bzw. Hilfseinsatz zu tragen. Diesen "Weiter so"'s ist es nämlich völlig egal, die verstehen finanzielle und strukturelle Zusammenhänge überhaupt nicht, haben kein Bild, was in Puncto Hebesätzen und Kürzungen städtischer Leistungen auf uns zu rollt.

Mit deinen 32 Beiträgen hast du überhaupt keinen Grund, dich hier zu verabschieden. Erst recht nicht mit solch albernen Anschuldigungen. Ist Bernd Jürgen Schneider vom Städte- und Gemeindebund deiner Ansicht nach auch Rassist, weil er bereits deutlich macht, dass die nächsten Busse zur Umkehr aufgefordert werden müssen? Keine Stockbetten mehr, keine Container, keine ausreichenden Zelte und Versorgungsmöglichkeiten, keine ausreichende Zeit. Es liegen derzeit keine 5 Stunden zwischen Information der Städte und Ankunft der Flüchtlinge. Und Beamte brauchen Jahre, um an den Bearbeitungsprozessen teilzunehmen. Wie stellt man sich das weiter vor? Im August werden es ersten vorsichtigen Einschätzungen nach vielleicht bereits 200.000 Flüchtlinge sein, die nach Deutschland einreisen. Tendenz: Steigend! Nicht zuletzt, weil der Winter näher rückt. Die Korrektur der Korrektur wird in 2 Monaten bei 1 Mio. Flüchtlingen liegen. Und weiter, und weiter und weiter.

Wenn darauf kritisch aufmerksam gemacht wird, dann ist das in keinster Weise rassistisch, sondern ehrlich und dringend erforderlich, damit ein Zerfall der sozialen Ordnung verhindert wird. Dass die bisherigen kriminellen und körperverletztenden Einzefälle dann die grundsätzliche Wahrnehmung kräftigen, ist vorprogrammiert. Die Wohnraumbeschlagnahmung - soviel habe ich bereits über Infos der Landesebene mitbekommen - wird in zahlreichen Kommunen vorbereitet. Wenn dann die Fragebögen mit dem Hinweis auf Bußgelder und Anzeigen im Falle unrichtiger Beantwortungen erst einmal ins Haus flattern, wenn die Stadt für ihren Wohnraum ausschließlich Eigenbedarf anmeldet und die Bürger mit Fristsetzung dazu auffordert, ihren Wohnort zu wechseln, dann erst ist die Krise bei uns angekommen. Die Verordnungen kommen wie das Amen in der Kirche. Mit den paar Zelten und bisherigen humanitären Versorgungen lässt sich eine Verdopplung der bis Ende Juli eingereisten Flüchtlinge bis Ende Dezember nicht in den Griff bekommen.

Was einige Comicfuguren im TV versuchen, das zeigt, wie wenig Ernsthaftigkeit sie dem Thema in Wirklichkeit schenken wollen. Wer immerzu daran erinnern muss, wie schlecht es den Menschen geht und die eigene Gesellschaft, die Finanzierbarkeit und Organisation durch " blinden Goodwill" aus dem Auge verliert, der hat nichts zu sagen, der will nur gewinnen, der kommt ohne Vorwürfe gegen eine erfundene Gefahr (Verlust der europäischen Identität, Nationalsozialismus) nicht weiter, der will nicht erkennen, dass die menschenverachtende Zustände gerade durch weitere Einreisen provoziert werden. Man muss den Menschen in den Kommunen zuhören, statt so zu tun, als sei das mediale Hurentheater deren Stellvertretung.

Das Problem wird uns demnächst in jeder Hinsicht überollen und finanziell plätten. Im Dezember darf man sich dann im Jahressteuergesetz 2015 über eine Kappung steigender Anrechnung gezahlter Gewerbesteuern durch höhere Hebesätze auf die Einkommensteuern freuen.

Und nächstes Jahr freuen wir uns dank nicht abbrechender Ausweitungen der Krisenherde auf 1,5 - 2 Millionen Flüchtlinge.

Das ist aber schon etwas...

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


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