Normalitäten aus Absurdistan – Geheimnisverrat in der DDR 2.0
Bei Radio Utopie gibt es einen lesenswerten Artikel zum Thema NSA-Spionage.
Kurz zum Sachverhalt: Der Obmann der größten Fraktion im Untersuchungsausschusses des Parlaments der Republik, dem Bundestag, welcher die Aktivitäten des „Auslandsnachrichtendienstes“ nicht zuletzt im Inneren eben zu untersuchen hat, wird von genau dem Spionagedienst bespitzelt den er und sein Ausschuss untersuchen sollen. Darüber wird Roderich Kiesewetter im Oktober 2014 durch einen Agent des Bundesnachrichtendienstes in Kenntnis gesetzt. Kiesewetter tritt daraufhin im Januar 2015 als Obmann der C.D.U./C.S.U.-Bundestagsfraktion im 1. Untersuchungsausschuss (B.N.D.-N.S.A.-Untersuchungsausschuss) zurück.
Quelle: https://www.radio-utopie.de/2015/07/20/affaere-um-bundesnachrichtendienst-der-erste-ech...
Der BND Mitarbeiter macht etwas, was man nach Lage der Dinge erwarten könnte, und wird einer seiner ureigenen Aufgaben gerecht - der Abwehr von Ausspähung durch fremde Nachrichtendienste.
Der BND-Agent tat also seinen Job.
Der CDU-Obmann handelte konsequent und trat von seinem Posten zurück.
Man könnte daher meinen, es ist noch nicht alles verloren in diesem Staat, da sich zwei wichtige Beamte korrekt verhielten.
Wer das jedoch glaubt ist schrecklich naiv, denn er hat die LÜGENPRESSE und das hinter ihr existierende SYSTEM vergessen, welches wesentlich für die öffentliche Meinungsbildung ist.
Denn der BND-Agent ist ein Putin-Troll! ![[[hae]]](images/smilies/hae.gif)
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach Informationen der "Welt" Anzeige gegen einen Mitarbeiter wegen des Verdachts auf Geheimnisverrat gestellt. Der Mann soll im vergangenen Jahr den damaligen Obmann der Union im NSA-Untersuchungsausschuss, Roderich Kiesewetter, darüber informiert haben, dass in seinem Umfeld im Reservistenverband der Bundeswehr zwei sogenannte Beschaffungshelfer des BND tätig waren. Diese stellen ihre Postadresse für Nachrichtenübermittlung zur Verfügung.
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Laut den Recherchen besteht sogar der Verdacht, dass der Mitarbeiter den Außenpolitiker im Auftrag eines russischen Nachrichtendienstes informiert haben könnte, um damit die Arbeit des Untersuchungsausschusses zu beeinflussen.
Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article144208660/BND-zeigt-Mitarbeiter-wegen-Geh...
Der NSA bespitzelt also den Untersuchungssauschuß zur Aufklärung der NSA-Bespitzelung im Auftrag des Kreml.
Das ist jetzt nicht von Urban Priol oder Volker Pispers – das ist bundesrepublikanische Realität! ![[[euklid]]](images/smilies/euklid.gif)
So erhellen dann derartige Geistesblitze den politischen Nachthimmel von Berlin, wie z.B.
Der Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschusses, Patrick Sensburg, zeigte sich offen dafür, dass das Gremium künftig nicht nur die Überwachung durch westliche, sondern auch durch russische Geheimdienste untersucht. "Man muss sehr gründlich überlegen, ob man den Untersuchungsauftrag des Ausschusses auf den russischen Auslandsgeheimdienst erweitert", sagte der CDU-Politiker der "Welt".
Hintergrund seien Hinweise zu den Veröffentlichungen von Edward Snowden, der ungeklärte Ursprung neuer Wikileaks-Enthüllungen sowie der Bericht zum Rücktritt von Kiesewetter. "Wir dürfen nicht ausschließen, dass unsere Arbeit durch Kampagnen aus Moskau beeinflusst werden soll", betonte Sensburg.
Recht so, Herr Sensburg.
Ausschließen kann man erst einmal gar nichts.
Das ist aber nicht das wirkliche Problem.
Das Problem ist, werter Herr Sensburg, daß ihr Ausschuß von den Typen überwacht wird, die sie eigentlich überprüfen sollten.
Und das einfach weg zu argumentieren und sich stattdessen auf Moskau einzuschießen ist schon mehr als starker Tobak! ![[[kotz]]](images/smilies/kotz.gif)
Da aber der BND eine Tochtergesellschaft der US-Geheimdienste ist und es offenbar dort Angestellte gibt, die von diesen Hintergründen nichts wissen, wird der Verdacht von Herrn Sensburg dann doch wieder schlüssig.
Die wenigen Beamten, die sich dem Wohl dieses Landes verpflichtet fühlen, sind Putin-Trolle und die, welche das Geschäft des Besatzers vollziehen sind ehrenwerte Leute.
Man hatte sogar schon länger einen Verdacht gegen den angeblichen Russen-Spitzel, der nachfolgend Z. genannt wird.
Der russische Geheimdienst SWR versuchte daraufhin, Z. anzuwerben. Ein Mitarbeiter aus dem russischen Generalkonsulat in Bonn – in Wahrheit wohl SWR-Offizier – nahm nach Informationen der "Welt am Sonntag" schließlich Kontakt auf. Man ging zusammen Mittag essen, telefonierte. Diese Kontaktversuche verliefen aber wohl im Sande. Erst als das Ehepaar Anschlag aufgrund von Hinweisen aus den USA aufgeflogen war, erkannte man beim BND das Problem.
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Dennoch war er fortan ein Fall für die sogenannte Eigensicherung des Geheimdienstes. Die streng geheime Einheit des Dienstes kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein deutscher Agent in den Verdacht gerät, für einen fremden Geheimdienst zu spionieren. Dann beginnt eine heikle Aufgabe: die eigenen Mitarbeiter beobachten, observieren, ausforschen – ohne dabei aufzufallen. Bei Z. schaute man nun ganz genau hin, mit wem er sich traf und austauschte. Die Hinweise, wonach der Mann ein Doppelspion Russlands sein könnte, erhärteten sich offenbar. Nur so ist zu erklären, dass der BND schließlich eine sogenannte G-10-Maßnahme beantragte.
Z.s komplette Kommunikation wurde überwacht, was die zuständige Kommission des Bundestags nur in ganz wenigen Fällen zulässt. Doch so sicher man sich zuvor offenbar war – Beweise fanden sich nicht. Es blieb beim Verdacht, der sich nicht weiter erhärten ließ. Z. versuchte daraufhin, in der privaten Wirtschaft unterzukommen, unter anderem bei Axel Springer ("Bild", "Welt", N24). Doch die Versuche blieben erfolglos. Z. arbeitet bis heute beim BND. ![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
Quelle: wie zuvor
Ob an den Vorwürfen etwas dran ist – wer weiß.
Möglicherweise ist es auch eine Räuberpistole aus dem Medien-Bordell, denn wenn der Höchstverdächtige bis heute beim BND tätig ist, dann kann der Verdacht so gravierend nun auch wieder nicht gewesen sein.
Nun hat dieser "dubiose" Mann dem Land einen Dienst erwiesen, welches ihn hauptamtlich bezahlt und dafür muß er wahrscheinlich in den Knast.
mfG
nereus