Die christlichste aller christlichen Tugenden, woran man bis auf den heutigen Tag weltweit jeden Christen erkennen kann

Mephistopheles, Datschiburg, Freitag, 17.07.2015, 19:20 (vor 3838 Tagen) @ Reffke2846 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 17.07.2015, 19:25

ist die Verlogenheit.

Christentum verdirbt den Charakter

Du machst es dir ziemlich läppisch einfach, aber immerhin danke für den
Hinweis und deine Antwort.
Tatsächlich eine schwierige und mißverständliche Bibelstelle, die
seeehr gern angeführt wird zwecks Gewalt im NT, aber so einfach und
eindeutig ist das eben nicht! [[zwinker]]

Ach ja, die Bibel ist nach christlichem Verständnis Gottes Wort oder göttlich inspiriert.

In Gottes Absicht lag es also, sich schwierig und missverständlich auszudrücken?
Oder hat Gott etwa mit der Bibel überhaupt nichts zu tun - so wie etwa Jesus Christus, der Zeit seines Lewbens keine einzige Zeile verfasst hat?

Es geht ja um "Die Berufung der Zwölf Apostel":
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/10/
Eher eine Art Metapher, eben ein Gleichnis - biblisch gesprochen -, sich
zu entscheiden auf Leben und Tod:
Warum?
Für Christen ist der Tod nicht das Ende!
Den hatte Jesus ja durch seine Auferstehung "besiegt"! [[top]]

die aber leider nicht belegbar ist, sondern herbeigelogen wurde.

Zeitlebens hat man sich zu entscheiden, Jesus zu folgen, notfalls das
"Kreuz auf sich zu nehmen" (Verfolgung und Tod!) oder dem Wunsch der
Familie.

Kann man gar nicht, weil Jesus nichts Schriftliches hinterlassen hat.

Der Text muß ziemlich nah an der ersten Generation Christen entstanden
sein.

Ach ja, er "muß ziemlich nah" entstanden sein. Also keine Belege, sondern zusammenfantasiert.

Die ersten Christen, die Jesus, Paulus usw. noch gekannt haben, erwarteten
noch die Parusie,

Aber nur dann, wenn sie zufällig griechisch verstanden haben.

also die Wiederkunft Christi zu Lebzeiten.

Christen wurden damals bekanntlich zur allgemeinen Belustigung und als
abschreckendes Beispiel in Arenen den Löwen zum Fraß vorgeworfen,

Wo hast du dir das zusammenfantasiert? Etwa chistliche Berstrafungsfantasien auf die Nichtchristen projiziert?

auf

glühende Eisenstühle gesetzt

s.o.

und von Bewaffneten niedergemetzelt.

s.o.
Also alles, wie die Christen späterer Zeiten gegen Nichtchristen vorgegangen sind, wurde in einer Umdrehung der tatsächlichen historisch belegbaren
Verhältnisse auf Nichtchristen übertragen.

Das ist also ein Hinweis auf die Christenverfolgung, die sofort eingesetzt
hat.

Wieder einmal bleibst du in christlicher Tradition der Verlogenheit jeden Beleg schuldig.

Christen mußten sich bekanntlich insgeheim treffen, leider.

So ein Quatsch.

Nicht nur Christen, nebenbei bemerkt, alle anders denkenden.

Eine absolute Umkehrung der bekannten damaligen Verhältnisse im religiös übaraus toleranten römischen Imperium. Es wurde nicht nur jeder Kultus geduldet, sondern staatlicherseits sogar gefördert.
Genau sowie der heutige Staat den Islam fördert.

Christen blieben total friedfertig.
Wie die Römer es geschafft haben, diese Schauspiele zu verkraften ist mir
ein Rätsel.

Weil sie die Verlogenheit der Christen noch nicht ahnen konnten.

Vermutlich hatten sie einfach kein "Gewissen", das sie belastet hat.
Auch dazu hat Gunnar Heinsohn übrigens sehr interessante Ideen
publiziert!


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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