Beispiel aus Westdeutschland!
Beispiel aus der Familie:Koch - Chef de Partie - 5*****Hotel - Gourmetrestaurant - 25 Jahre alt -
12-Stundendienst ist Normalität - Steuerklasse 1 - Netto 950 Euro :(Wenn man den Stundenlohn ausrechnet, kommt eher Sehnsucht nach Hartz4
auf.
Wie diese jungen Männer jemals eine Familie gründen und ernähren
sollen, bleibt ein Rätsel.
....................
Ich kann Zeiten und Stundensätze durch die seit drei Jahren gelebte Realität meiner Tochter bestätigen. 5-Sterne-Leading-Hotel-of-the-World: 12-Stunden-Tage zu Beginn der Ausbildung die Regel (die sind über 18 und wurden schamlos ausgenutzt). Teilweise mußte 12 Tage hintereinander ohne Pause gearbeitet werden. Urlaube wurden nur in sehr geringem Maße gegeben, sondern werden ausgezahlt. Die Dame hat 35 Tage Resturlaub! Auch für die Prüfungsvorbereitung wird kein Urlaub gegeben. "Die" dürfen das! Ich bin ausgerastet und habe Berufsschule und IHK UND Firma kontaktiert. Die wissen das, können aber nichts tun "Datenschutz" und die "Betroffenen" Jugendlichen geben nicht das okay, dass die Informationen verwendet werden dürfen. Warum? Sie sind beruflich "tot", wenn sie das tun! - Ich und auch mein Mann rieten ihr, die Ausbildung abzubrechen. Sie wollte das nicht und zog es drei Jahre durch. Allerdings war ich beständig als "Drohkulisse" im Hintergrund und es wurde dadurch etwas besser. Ich hoffe, dass sie wieder "normal" wird. Die Kollateralschäden sind nämlich widerlich! DAS ist offensichtlich in ALLEN TOP-Etablissements die Regel! Ich habe im Bekanntenkreis recherchiert: überall das Gleiche. Angefangen vom Riz bis zu den Sterne-Köchen. Und dabei kann man das Stockholm-Syndrom "live" erleben! Das Schlimmste aber ist, dass diejenigen, die in dem System "drin" bleiben, dann genau das Gleiche mit den ihnen Untergebenen machen! Der MISSBRAUCH geschah IMMER durch "kleine Chefs" oder "Kollegen", die "ihren A... retten wollten"! Ein widerliches System!
Die Tochter erzählte mir von einem Vorfall in der Berufsschule. Dazu muß man sagen, dass die Vorbildung der Schüler sehr heterogen ist. Vom Gymnasiasten bis zum Schüler ohne qualifizierten Schulabschluß. Vom Leading-Hotel bis zum Pizza-Bäcker. - In diesem Umfeld hielt eine Gymnasiastin ein Referat über Hartz IV und sprach auch über die "Sätze". DAS führte zu einem Tumult bei den Kochlehrlingen der Klasse. Es gab fürchterliches Geschrei nach dem Motto: WIR müssen so hart arbeiten und bekommen "nur" XY und "die" bekommen alles "umsonst". Die Lehrerin verpaßte der Schülerin eine 4, weil es zu diesen Tumulten gekommen war. Die Schülerin wurde verwarnt, weil sie "Zahlen" auf den Tisch gelegt hatte. Durch Intervention der Eltern wurde es dann wieder eine 2.
Gut, dass der Großteil der Bevölkerung nicht weiß, welche Summen im Sozialbereich über die Tische geschoben werden. Die Hartz IV-ler und die Köche würden kreidebleich und gemeinsam aufschreien. Es würde zu Aufständen kommen.
--
For entertainment purposes only.