Physisches hat schon seinen Sinn in der Asset-Allocation

Philip Marlowe, Location: Europe's Paymaster, Donnerstag, 09.07.2015, 23:11 (vor 3845 Tagen) @ Shindo3736 Views

Es gibt KEINE sichere Asset-Klasse:

Anleihen können gewaltige Verluste bescheren, wenn der Zinszyklus dreht (und da wir seit 1981 sinkende Zinsen haben, spricht einiges dafür, denn 34 Jahre sind ungefähr eine halber Kondratieff-Zyklus); manchmal werden sie auch einfach nicht zurückgezahlt, passiert sogar bei Staaten.

Aktienmärkte können sich ganz locker zehnteln (1929ff.) oder vierteln (DAX von 2000-2003), bei Einzelaktien kann's sogar bis null gehen.

Bankguthaben könne demnächst in jedem EU-Land "gezypert" werden.

Rentenzahlungen können gekürzt werden (aktuell: Griechenland).

Immobilien mit Zwangshypotheken belastet werden ('Schland stellt seine Erfahrungen damit sicherlich der Welt zur Verfügung).

Sogar das ultimative gesetzliche Steuerzahlungsmittel ("Bargeld") kann wertlos werden. Passiert immer wieder, ist schließlich "nur" Fiat Money (auch hier hat 'Schland einen Erfahrungsvorsprung gegenüber vielen anderen Ländern).

Also: Warum soll ausgerechnet Physisches langfristig die "schlechtere" Wahl sein? Aber muss ja jeder selber wissen.

Gruß,
Phil.M.


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