Das Geschäftsmodell "Goldmine" taugt eben nichts
Jeder halbwegs schlaue "Gründungsberater" würde heftig davon abraten, eine Goldmine aufzumachen.
Meine Gründe dafür habe ich schon vor Jahren hier im Gelben dargelegt:
Die größte Goldmine der Welt ist die "Hortung".
Diese "Mine" kann bei entsprechenden Verkaufsabsichten den Goldbedarf für die nächsten 15 Jahre decken.
Mindestens 30.000 t Gold in Privathand stehen ganz schnell mal zum Verkauf!
Ich bin als ganz kleiner Horter auch sukzessive am Verkaufen.
Nur die schönen Münzen will ich erstmal behalten.
Kaufen werde ich nie und nimmer mehr was von der AU-Förderung
Die zweitgrößte Goldmine ist das Recycling (rund 800 t/Jahr aus dem Kopf).
Ja warum soll man dann noch "fördern", wenn die Gold-Recycling-Quote bei über 90% liegt? Da stimmt doch was nicht im Geschäftsmodell.
Wie ich schon seit Jahren predige:
"Gold ist kein Rohstoff, sondern ein reines Hortungsgut. Der Welt-Bestand nimmt jedes Jahr um rund 2.500t zu."
Ein Rohstoff ist z.B. Rohöl... Recyclingquote sehr gering. Aber auch Ölförderer sind in großen Schwierigkeiten.
Oder Kalisalze... Recycling gleich NULL.
Ich habe zwar ein wenig Gold "gehortet" (Durchschnitts-Einstand rund 400 Euro/oz) aber eine Goldminen-Aktie habe ich noch nie angefasst, ein Glück
Grüße
Hasso
P.S.: Ich habe frei aus meinem schwachen Gedächtnis geschrieben, ohne alles zu googlen. Zahlen sind evtl. nicht ganz genau.