Bismarck hätte diesen Weber sofort rausgeschmissen

Monterone, Donnerstag, 09.07.2015, 13:15 (vor 3900 Tagen) @ Monterone5950 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 13:26

Im Moment befindet sich eine französische Delegation in Athen, um den Griechen bei der Ausformulierung ihrer Reformvorschläge zu helfen, die, machen wir uns nichts vor, ein weiteres mal Deutschland bluten lassen werden, ganz im Sinne des Versailles ohne Krieg.

Anhand des französisch-griechischen Zusammenspiels sollte man erkennen, daß Weber mit seinem unmöglichen Auftritt nicht nur Griechenland beleidigt hat, sondern indirekt auch alle Länder, die mit Athen sympathisieren, allen voran Frankreich, danach Italien, Spanien und Portugal.

Für nichts und wieder nichts provoziert dieser CSU-Heini eine Art feindlicher Einkreisung, sagen wir besser, gegnerische Frontstellung, der die kastrierte, verblödete und vom Schuldkult gelähmte BRD garantiert nichts entgegenzusetzen hat.

Erst recht nicht, wenn man weiß, daß Rothschild, Soros, Goldman Sachs und USrael ebenfalls auf Seiten Athens stehen.

Wofür sollte Webers bierzeltmäßige Flegelei gut gewesen sein?

Für nichts und wieder nichts. Weder taktisch-politisch noch im Sinne der Wahrheit.

Wäre Weber daran interessiert gewesen, im EU-Parlament ein paar Wahrheiten rauszulassen, hätte er zunächst Verständnis für die griechische Situation gezeigt, Griechenlands Verdienste um die europäische Kultur und Wissenschaft betont und wäre danach auf die unheilvolle Rolle Angloamerikas und der Hochfinanz zu sprechen gekommen, die Europa zwei mal zerstört haben und dabei sind, es mit ihrer bekannten Methode der Balance of Power ein drittes mal zu versuchen.

Als Schluß der Rede hätte sich ein Appell angeboten, daß sich die Europäer nicht schon wieder zum Vorteil dritter Mächte gegeneinander hetzen lassen sollen.

Politiker, die sich benommen haben wie dieser Weber, wurden von Bismarck sehr schnell an die frische Luft gesetzt.

Gut, es waren keine Abgeordneten, sondern Botschafter. Insofern ist meine Überschrift nicht ganz richtig.

Aus den Schriften Bismarcks ist mir ein Fall bekannt, wo der preußische Botschafter in Bayern, dort wo Weber herkommt, ein Herr von Werthern, abberufen wurde, weil er es an Höflichkeit fehlen ließ, wobei dessen Ausrutscher lange nicht an Herrn Webers im schlechtesten Sinne proletenhafte Rüpelei heranreichten.

Am Verhalten des CSU-Dackels finde ich besonders ekelerregend, daß er sich erst traut, gegen Tsipras das Maul aufzureißen, wo sich Griechenland in einer Situation existenzbedrohender Schwäche befindet, ähnlich wie Deutschland nach Versailles.

Diese Dimensionen der Niedertracht, Feigheit, des Nach-oben-Kuschens-nach-unten-Tretens und am Kern der Probleme Vorbeisalbaderns sind nicht etwa nur typisch deutsch, das ist typisch demokratisch.

Monterone


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