Klar, dass Sinn das fordert, den Link mit der EU habe ich nicht.
Auf der HP des ifo-Instituts wird ein PDF download von Prof. Sinn
angeboten, der zu diesem Thema spricht.
Schätze, Du beziehst Dich auf dieses ifo-Paper...
http://www.cesifo-group.de/DocDL/SD-4-15.pdf
Aber da fordert Sinn Kapitalverkehrskontrollen. Nicht die EU.
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Tut mir leid, Bernadette, kann dir den Link leider nicht liefern. Ich lese ziemlich viel, dokumentiere aber nicht (abgesehen von wenigen Ausnahmen). Diese EU-Sache habe ich im Kopf, weil ich die ELA-Kredit-Problematik sehr kritisch beobachtete und mich wunderte, dass NICHTS kam von seiten der EU. Insofern war ich sehr überrascht, zu lesen, dass von dieser Seite wohl doch Bestrebungen da waren.
Mir geht es wirklich nicht darum, den "Kleinen" die Renten weg zu nehmen oder zu kürzen. Ich halte das für pervers. Mir geht es um die Nutznießer, die im Schatten der Not der kleinen Leute ihre "Geschäfte" machen.
DAS ist auch im wesentlichen DAS, was ich V vorwerfe. Vor lauter Selbstüberschätzung und Selbstbeweihräucherung hat er ein Verhalten an den Tag gelegt, das man wirklich NICHT tolerieren kann.
Ich hoffe, dass der neue Wirtschaftminister da kompetenter und professioneller ist. Er macht jedenfalls (auf den ersten Blick) einen guten Eindruck. Vor allen Dingen wirkt er nicht wie ein Selbstdarsteller, dessen Hauptprogramm ER SELBER ist. Zudem soll er bereits seit etlicher Zeit im Hintergrund beratend und verhandelnd tätig sein und seit längerem Politker. DAS ist auch ein Beruf! Auch wenn die "Qualifikationen" uns oft nicht gefallen mögen. Er soll "sehr links" sein und ein knallharter Verhandlungspartner. Mit solchen Dingen aber kann man umgehen und sich damit auseinandersetzen. Einen publicity-geilen Alleinunterhalter V, der unvorbereitet zu den Sitzungen kommt und seine Gesprächspartner regelmäßig maßregelt und brüskiert, den kann man nicht mehr ernst nehmen und den wird man sehr sicher auch nicht mehr als Verhandlungspartner akzeptieren. Ich hätte den schon längst "rausgeworfen". Dazu ist die Angelegenheit viel zu ernst.
Insofern hoffe ich, dass nun erheblich mehr Professionalität in die Sache hinein kommt. "Der Neue" soll eine ganze Reihe von Büchern zu wirtschaftlichen Themen verfaßt haben. Vielleicht werde ich mir das eine oder andere anschaffen um mehr zu erfahren.
Dass in der Politik "die Karten" nicht auf den Tisch gelegt werden, ist eine Binsenweisheit. Und dass jeder versucht, die Situation so zu definieren, dass seine eigene Seite gut dasteht, ebenfalls. Ganz besonders bei so heiklen Themen wie dem "amerikanischen Flugzeugträger" auf EU-Gebiet. Dass die EU dort keine Handlungsfreiheit besitzt und am Bändel der USA hängt, dürfte auch jedem klar sein.
Die Verlierer dieses Ränkespiels sind immer die kleinen Leute. Sowohl hier als auch in G und den restlichen EU-Staaten. Die "Befreiung" der Ukraine und die Situation in den nordafrikanischen Staaten sollte dies wirklich deutlich genug gemacht haben.
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