Grautöne zulassen in einer nicht-schwarzweißen Welt
Halte ich für falsch, Dinge schlecht zu reden, die in die richtige Richtung führen, nur weil sie Dir nicht radikal genug sind.
Sry, Monterone. Du solltest aus meiner Sicht Zwischentöne und Graustufen zulassen, denn wir agieren in einer nicht-schwarzweißen Welt.
Sonst redest Du immer gegen die guten Leute, wie dem Bundesrichter Fischer. Der sagte zwar angemessenerweise zu den Ramstein-Mördern "Feige ist vielleicht jemand, der eine satellitengelenkte Bombe in eine Hochzeit steuert und dabei in Ramstein sitzt und einen Dreifach-Burger mit den Fingern frisst."
Aber als wir das hier im Gelben besprochen haben, hab ich ihm ein Gedicht geschrieben und Du über ihn abgelästert.
Das finde ich recht seltsam, Deine Herangehensweise. Problematisch, da es die besten Leute ausgrenzt.
Habe manchmal den Eindruck, Deinem Urteil halten nur ein paar französische Quellen stand. Die sind hierzuschlande aber nicht besonders bekannt und was ich so las in Deinen Pfostierungen fehlt es zudem an der allgemeinen Satisfaktionsfähigkeit... Aber genau die wird gebraucht, bei dem, was hoffentlich kommen wird. Einem allgemeinen Umdenken.
Wir brauchen mehr Bundesrichter Fischers und Dr. Kleins an den Stammtischen. Ich denke, dass das durchaus nachzuvollziehen ist...
Denke also bitte an das omnipräsente Divide-et-Impera-Problem, aus dem dieses übergreifende Machtsystem seine Stärke zieht... Es darf nicht zulassen, dass sich die breite Masse einigermaßen einig wird, in der Richtung.
Denn das wäre die stärkste Macht: Eine weitestgehend geeinte Stimme des Volkes.
Erinnert mich passenderweise an das, was die LINKEN-Forderung zur NATO-Auflösung angeht, hier in der Initialpfostierung. Zu radikal, weil so nicht umsetzbar (Hörstel).
Richtig im Konzert der realpolitischen Grautöne wäre die Forderung des Ausstiegs von Deutschland aus diesem Verein. Denn das ist das, worauf man derzeit maximal erfolgreich hinarbeiten kann. Und worauf sich Volkes Stimme bei fortschreitendem Aufwachen aus den verlogenen Kinderwelten schnell einigen könnte. Chabos (Deutsche) sollten wissen, wer der Babo (NATO) ist, wenn sie ihn [den Babo] erfolgreich bekämpfen wollen.
So sehe ich das.
Gruß, Bernadette