Psychologe geht von geplanter Tat aus
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Die Vorgehensweise des Mannes deute aber darauf hin, dass es sich um keine Schizophrenie oder Depression gehandelt habe. „In diesem Fall würde man sich eher zurückziehen und um den Zusammenbruch der Familie trauern“, meinte er.
„Nachdem er von der Familie weggewiesen wurde und diese nicht mehr für ihn greifbar war, sieht das für mich nach einer Gewaltexplosion im Rahmen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung mit psychopathischer Komponente aus“, sagte Giacomuzzi. Die Tat sei von enormer Gefühlskälte geprägt gewesen. „Wenn man sich ansieht, wie er den Menschen nachgefahren ist und sie mit dem Messer bedroht hat, dann zeugt das von einer enormen Kränkung des Egos und des Mann-Seins. Er hat versucht, in der Fußgängerzone so viele Menschen wie möglich auszuradieren“, sagte der Fachmann und verdeutlichte abermals, dass diese Feststellungen nur anhand der bisher bekannten Fakten angestellt werden könnten.
Laut den Einschätzungen des klinischen Psychologen deuten die zurückgelegte Strecke und das gezielte Befahren der Fußgängerzone darauf hin, dass sich der Mann bewusst war, Unrecht zu tun. „Dahinter steckt ein knallhartes Kalkül mit viel Planung“, meinte Giacomuzzi.
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mabraton