Hätte er dann nicht auf den Knopf gedrückt?

Ankawor, Donnerstag, 11.06.2015, 21:55 (vor 3873 Tagen) @ paranoia2358 Views

ich meine mich erinnern zu können, dass in der deutschen Übersetzung von
Ronald Reagan's Autobiographie davon die Rede war, dass seine Generäle
einen Atomkrieg gegen die Sowjetunion für führbar gehalten haben.

Es ist wohl alles Spekulation, und ich versuche, mich der Sache mit Logik zu nähern.

Wenn *seine Generäle* den Atomkrieg für *gewinnbar* gehalten hätten, haben sie es Reagan vielleicht nicht gesagt. Der hätte vielleicht den Knopf gedrückt. Generälen traue ich klarere Entscheidungen zu als Politikern. (Siehe die Entscheidung eines US-Militärs im Kosovo-Krieg, einen Sportplatz nicht gegen einen russischen Hubschrauber zu verteidigen, weil der Militärmann nicht den 3. Weltkrieg auslösen wollte.)

Weiterhin bemühe ich die Logik und meinen Eindruck, dass hochrangige Militärs klar denken können, für meine Beurteilung, dass heute ein Atomkrieg noch viel weniger gewinnbar ist als vor 40 Jahren.

Es sind 17.000 Atomsprengköpfe vorhanden, die viele Planeten zerstören könnten, und wenn in Russland oder Amerika ein paar Städte dadurch zerstört wurden, sehe ich keinen Grund, warum nach einer Stunde jemand auf einer Seite sagen sollte, das reicht, wir hören auf. Nach dem Anfang dürfte in kürzester Zeit alles abgefeuert werden.

Nicht das dumme Volk, aber vielleicht sogar Politiker, auf jeden Fall aber die Militärchefs wissen, dass vor Los Angeles, San Francisco und New York ständig russische Atom-U-Boote liegen, die innerhalb von 5 Minuten diese Städte vernichten würden, und Washington mag sein in 6 Minuten.

Interessanterweise schneller, als die Amis Moskau einäschern könnten, obwohl das im Gesamtbild nicht so wichtig ist.


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