Es gibt nichts Gutes, außer ...
... man tut es!
Ich krieg aber gerade den Einlauf: "Ich guck die Anstalt, das reicht mir
an kritischer Auseinandersetzung."
Richtig erkannt, genau so ist es, MI !!
Der Hofnarr ist letztlich eine Stütze für den König und deswegen essentieller Teil eines perfekt organisierten Hofstaates. Er darf zwar kritisieren, und selbst der König lacht dann mal über sich selbst (was ihm durchaus gut tut - siehe die Mitschnitte von den Fastenpredigten beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg, und darin die entspannten Mienen der angegriffenen bayerischen Edlen, Markus Söder vielleicht ausgenommen). Denn gerade der Humor nimmt den als kritikwürdig erkannten Umständen und Handlungen letztlich doch ihre Schärfe - sie werden mitten im Lachen akzeptiert und können schnell wieder ad acta gelegt werden: so schlimm ist ja alles gar nicht, wenn man noch Witze darüber machen kann!! Ein gutes Beispiel in diese Richtung ist auch die Heute-Show, die nach meiner Einschätzung voll auf der Seite der Macht steht. Persönlich mag ich selbst sehr den Volker Pispers, denn er ist recht grob und sagt die Dinge klar und deutlich, aber ich beobachte bei mir, dass ihn mit Genugtuung anzuschauen nur eine Abreaktion von innerer Wut ist - die doch besser durch aktives Handeln ausgelebt werden sollte als durch Lachen.
Ich bekomme viele Emails täglich, die auf irgendwelche Mißstände hinweisen (oft kommt dieselbe Sache von drei Seiten gleichzeitig herein, weil jeder seinen Ärger mit mir teilen will). Letztlich sind das aber nur sinnlose Unmutsäußerungen, jedoch keine wirklichen Schritte, um die Verhältnisse zu ändern. Zwischenzeitlich ordne ist diese Emails ein in den Ordner "blökende Schafe". Denn wenn man Schafe hin und her schubst (und unsere Oberhirten und ihre Hunde tun das sehr gerne ...), dann geben die Schafe halt diese berühmten Laute von sich, trampeln aber trotzdem so blöde weiter wie zuvor.
Ich habe neulich hier auf dem Forum begonnen anzudeuten, was meinem Erachten nach getan werden sollte, darf die Gelegenheit zu einer Wiederholung deswegen heute erneut ergreifen (siehe unten) - und nun freundlich grüßen,
Weiner
1) 200 unterstützende Unterschriften für einen parteilosen Direktkandidaten pro Wahlkreis (=Erststimme).
2) Formulierung eines Wahlprogrammes, das von der Mehrheit der Wähler als vernünftig anerkannt werden kann und das in Form von konkreten Gesetzesentwürfen vorgelegt wird.
3) Wahlkampf per privatem MLM
4) Koordinierung der parteilosen Direktkandidaten auf Bundesebene durch 2000 unterstützende Unterschriften pro Bundesland (für eine entsprechende Organisation, die dann die Kandidaten für die Zweitstimme bestimmt).