Zwangsarbeiterkinder

azur, Freitag, 08.05.2015, 03:23 (vor 3904 Tagen) @ Leser233832 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 08.05.2015, 03:27

Hallo Leser 23,

ich will ja nicht in dem Traum der einfachen Erklärungen platzen, aber wenn Du meinst, die Ritterlichkeit wäre hier nie verletzt worden, dann siehe neben dem wüsten Umgang mit Andersdenkenden* und diesem Wahnsinn, Judenkindern z. B. Baden, Fahrrad und Straßenbahn zu verbieten, und weil Du es schon angesprochen hast - na schau selbst:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4nderkinder-Pflegest%C3%A4tte_(Velpke)

http://www.birdstage.net/kgk/cgi-bin/pageview.cgi

In diesem bescheuerten Krieg hat sich keiner mit Ruhm bekleckert, wie edel er auch daherkam. Du hast sicher recht: Es ist vieles nicht so erzählt, wie es war und es muss endlich ein Bundeskanzler in Halbe eine Kranz niederlegen (das ist das Mindeste, um auch das Erlittene endlich wahrzunehmen).

Alles nicht so einfach - man siehe nur dies hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Sommer#Leben

Meine Mutter meinte, die schwangeren Zwangsarbeiterinnen (und im Krieg gab es immer schon Verbindungen und mehr Irrsinn) wären auch in die Heimat abgeschoben worden. Das hat man ihr z. B. in Osteuropa überall erzählt, wo sie 20 Jahre nach dem Krieg auf Reisen viel zu hören bekamen (man wäre voll Wut und doch Bewunderung, auch für das schnelle wieder Aufstehen gewesen).

Viele freundliche Grüße

azur

--
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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

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