Keine Ahnung, in welch grässlichen Hamsterradeln Du warst...
Aber du weißt vielleicht, wie es ist, morgens um 8 Uhr 30 in der Firma,
Tagesvorbereitung, Jour fixe, Termine, Termine, Besprechungen, keine Zeit
zum Essen, Kundenbesuche vor Ort, abends ab 19:30 Tagesnachbereitung,
Vorplanung für den nächsten Tag, Kohldampf, Restaurant mit
gutbürgerlicher Küche frühestens ab 22 Uhr, weil das das einzige war, wo
es um diese Zeit noch ein frisches warmes Menü gab,
und das Mo - Fr und am Sa auch noch.Solche Arbeitstage bremsen den Hormonrausch.
Hallo Meph,
in was für furchtbaren Hamsterradeln warst Du denn? Hast Du nix besseres gefunden?
In meinen fruchtbaren(!) Arbeitslagern war es viel besser... da gab es immer ein pünktliches leckeres Mittagessen in der eigenen Kantine.
Oder wir wurden auswärts eingeladen, egal ob vom Kunden oder Lieferanten.
Das waren eben ordentliche DAX-Buden... und kein Shareholder-Wildwest
Ich denke immer wieder gerne dran zurück.
Bei der Arbeit hatten wir immer genug Zeit für den Hormonrausch.
In der Teeküche haben beim Schnäpschen die besten Liebschaften/Fremdgehen/Beziehungen/Ehen angerührt
.
Das war sozusagen unser sozialer Besitzstand, der die Belegschaft zusammenschweißte.
Selbstverständlich waren da auch die Alpha-Männchen immer ganz vorne dabei... aber praktisch jeder kam zum Zuge.
Spätestens um 17.30 war die Bude leer -bis auf den Vorstand- und wir vertieften die neuen Freundschaften in der Kneipe, zu Hause oder auf der gemeinsamen Dienstreise.
Ok... meine Geschichten datieren von 1982-2008, als die Welt noch in Ordnung war.
Hast Du Dich evtl. bei den falschen Rödelbutzen beworben?
Leider nicht mehr zu ändern...
Grüße
Hasso