Wollen wir das Offensichtliche nicht sehen oder können wir nicht?

nemo, Samstag, 11.04.2015, 17:55 (vor 3929 Tagen) @ nereus3673 Views

Es ist zweifellos eine globale Medienschlacht im Gange, die zwei große Lager schafft.
Nicht umsonst sprechen alle vom neuen kalten Krieg.

Ein echter Augenöffner ist dieses Gespräch mit Peter Haisenko:

Die Panik der USA vor der deutsch-russischen Freundschaft

Peter Haisenko im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Traditionsgemäß pflegt Deutschland
ein gutes transatlantisches Verhältnis und ist tief eingebettet in westlich geprägte
Organisationen und Strukturen wie der Europäischen Union oder der NATO. Russland
dagegen scheint uns fremd, distanziert und teils feindselig. Woher kommt dieses Bild?

Während unser „guter Freund“, die USA, Militärbasen in über 150 Ländern unterhält,
über ein Militärbudget von ca. 900 Mrd. US$ (vgl. Rußland 90 Mrd. US$) verfügt (und
damit über ein größeres als der Rest der Welt zusammen) und permanent in
unzähligen Kriegen und Konflikten gleichzeitig verwickelt ist, wird uns dagegen
Russland stets als Aggressor und als das „Böse“ dargestellt.

Dieses völlig realitätsferne Bild vermitteln unsere Leit- und „Qualitärs“medien seit vielen
Jahrzehnten. Verwunderlich ist diese Tatsache kaum, sind diese doch tief verwurzelt,
ja korrumpiert in den transatlantischen Netzwerken. Konnte man bis zum Ende des
kalten Krieges die Bevölkerung mit dieser Propaganda und antirussischen
Stimmungsmache noch problemlos auf ihre Seite ziehen, so funktioniert dies heute
immer weniger. Mittlerweile ist der informierte Mensch Dank Internet und alternativer
Medien deutlich aufgeklärter und hat sehr wohl registriert, welch großen Anteil
Rußland an der friedlichen Revolution 1989 hatte, immer wieder zur Befriedung von
Kriegskonflikten des Westens (Syrien, Iran) beitrug und im Übrigen in den letzten
zwei Jahrzehnten mehrmals die Annäherung an den Westen suchte.

Die ausgestreckte Hand haben wir dabei stets ausgeschlagen.
Doch warum haben wir das getan?

Gruß
nemo

Dieser Kampf zwischen den „Schlauen“ und den „Doofen“ – jeder
darf sich das Mäntelchen überziehen in welches er meint hineinzupassen
[[freude]] – findet nicht nur hier sondern überall im Netz statt, wie
dieser Artikel von Telepolis berichtet:


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