Flug- und Militärgeografie Südfrankreichs II und der A320-Absturz

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 28.03.2015, 15:16 (vor 3943 Tagen) @ Das Alte Periskop6238 Views

Hallo "Das Alte Periskop",

leider hast Du meinen kurzen Beitrag nicht genau durchgelesen.

Wo befinden sich militärische Einrichtungen im Hafen von Marseille?
Servus Paranoia!
So ganz unbedeutend in Bezug auf Militär ist die Region nicht

http://en.wikipedia.org/wiki/Military_port_of_Toulon

Das habe ich auch gar nicht behauptet. Dieser Teil Deiner Aussage stimmte. Der Hafen von Toulon wird auch militärisch genutzt. Deswegen sprach ich eben auch nur von Marseille.

und amerikanische Marineeinheiten treiben sich in Marseille schon öfter
rum
http://www.navy.mil/submit/display.asp?story_id=75788

Warum wohl in Marseille? Nach Toulon wird man sie eben wegen der militärischen Nutzung kaum hereinlassen. Außerdem ist in Marseille das Angebot an Teilzeitgefährtinnen und Halluzinogenen größer.

Die A320 landet auch in Toulon

Natürlich, andere Modelle der Airbus-Familie, Boeings und Cessnas können da auch landen. Und wenn es sein muss, auch abgetriebene Kite-Surfer vom benachbarten Strand.
2km Piste sind aber für Entwicklungszwecke vielleicht ein wenig zu kurz.

Aber, an meiner provozierenden These: „Putin könnte die Fragen
um das Desaster von „4U 9525“ beantworten“, halte ich fest!

Deine These bezweifele ich. Auch wenn Russen und Chinesen Flugverkehrsrouten und Flugfunk vielleicht mitschneiden, so können sie doch nicht in die Maschinen hineingucken, oder?

Ich hatte das Vergnügen, vor Jahren mit einem Rechtsanwalt zu sprechen, der anläßlich eines Absturzes die Angehörigen gegenüber der Fluglinie vertreten hatte.
Aus finanziellen Gründen ist es immer sinnvoll, Piloten einen Fehler anzuhängen.
Um es mit eigenen Worten zu sagen, Hersteller und Fluglinie sind aus übergeordneten Interessen schützenswert, der Pilot aber nicht. Der ist der Knubbel (Sündenbockfigur im Kölner Karneval).

Eine Foristin hat ja schon in die Karotte gebissen, die dem Publikum erstaunlich früh hingehalten wurde.
Tote Piloten können sich schlecht verteidigen.

Für mich war lediglich auffällig: Warum bloß sind die Crews von Germanwings anfangs nicht geflogen? Waren sie wirklich aus "emotionalen Gründen" flugunfähig, oder wussten oder ahnten die irgendetwas?

Angeblich sind Kampfflugzeuge im 150km WSW von Barcelonnette gelegenen Orange aufgestiegen. Angesichts des knappen Zeitfensters des Sinkfluges erscheint mir das rechtzeitige Eintreffen der Flieger doch eher unwahrscheinlich.

Aber es muss nicht immer Verschwörungstheorie sein. Dass unsere transatlantischen Verbündeten innovative Militärtechnologie im Mittelmeer testen, halte ich für eine Fiktion.

Die beiden Piloten hier mussten ganz schon kämpfen, um die Kontrolle nicht zu verlieren:

http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/2010/Bericht_10_5X018_A319...

Zwei Mann im Cockpit sind besser als einer. Früher waren es ja auch mal drei. Wie Hasso schon bemerkte, sind die Amerikaner uns mit ihrer Regelung voraus!

Die Untersuchung hat gerade erst begonnen. Melde Dich doch wieder, sobald es einen Zwischenbericht oder einen Abschlussbericht von hier gibt:
http://www.bfu-web.de/DE/Aktuelles/Nachrichten/Aktuell/150326_Pressemitteilung%2026.03....

Was macht die BFU?
Hier ist es in einfachster Sprache erklärt:

http://www.bfu-web.de/DE/Service/BITV_Leichte-Sprache/Leichte-Sprache_node.html

In den beiden Links verstecken sich zwei Botschaften. Dafür musst Du aber genau lesen!

Hier kannst Du lesen, welche banalen Probleme die (leider!) unterlegene europäische Joysticksteuerungstechnik bei Airbus verursacht:

http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Flugsicherheitsinformationen/Berichte/V162%20-%2...

Die Artikel zu vergangenen Störungen im Luftverkehr sind informativer als alles, was man in Medien und Foren zum letzten Vorfall liest!

Gruß paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.