Die machen diese nicht fertig, die bieten das Ökosystem für Exits
... die über zehntausende Patente verfügen und die kleinen Start-Ups
fertig machen.
Die ganz Grossen braucht man, um seinen Gewinn realisieren zu können, es
sei denn, man hat den Mega-Treffer a la Google, Facebook, etc.
Das ist das mühsame an den Startup-Investments, sie kleben einem auf
Jahre an der Backe.
Aus einem Portfolio von 20-50 Investments hat man mit Glück einen Mega-
Treffer, der dann die Hälfte der Rendite ausmacht.
Ich finde Nassim Taleb's Strategie schlau: VC Investments sind wie
Optionen auf einen Mega-Treffer. Dabei sind die VC Investoren in einer
weit besseren Position als die Unternehmer. Die meisten Unternehmer reissen
sich am Ende den Arsch für nichts auf und ein paar wenige reüssieren
spektakulär.
Schafft man es als VC-Investor mit überschaubarem Aufwand (due diligence ist
extrem aufwändig) möglichst viele Chips auf gute Teams mit interessanten
Ideen zu setzen, könnte es sich auszahlen. Feedback in klingender Münze
gibt es aber erst 5-10 Jahren. Also eher eine Art von Investment für Reiche oder
Waghalsige.
Es wird dereinst interessant sein, zu sehen, wie die Crowdinvestments z.B. von
Angellist performen werden. Einige Angellist-Syndikate können bereits mehr bringen
als etablierte VC's: https://angel.co/syndicates?utm_source=home_gs
Europa ist sicher noch nicht so weit wie die USA und Kontinentaleuropa hinkt
UK noch hinterher, aber es tut sich auch was:
https://www.rudebaguette.com/2015/03/13/crowdfunding-equity-europe-platforms-bringing-m...
In der Schweiz stehen 40 Mrd Pensionskassengelder zur Diskussion, die bis 2030 in
Startups fliessen könnten:
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/pensionskassen-sollen-jungunternehmen-finanzieren-1.1...
In der Realität ist es momentan noch extrem schwierig, grosse Summen in Startups
zu investieren. Die ersten paar Finanzierungsrunden sind im einstelligen Millionenbereich und
wenn man in eines von zehn Proposals investiert, ist dies schon gut. Also ein sehr grosser
Aufwand.
In Anbetracht dessen, dass die Gesamtrendite von 1-2 Überfliegern bestimmt wird, ist
der wichtigste Punkt, dass man nach oben unbeschränkt partizipieren kann. Als normaler
Aktionär ist dies der Fall, aber in Deutschland wird man nicht so einfach Aktionär, wenn ich
dies richtig verstehe (Prospektpflicht wäre nötig?).
Zu Angellist/Syndicates ein Interview von Jason Calacanis (selber high on syndicates) mit
Gil Penchina: https://www.youtube.com/watch?v=flX3NEb5bf0