R on I vs R of I
sind kaum abschätzbar. Einmal initialisiert sind sie ein veritabler
Freipass für Diebstahl an den Ersparnissen, Renten, Pensionen und
Spar-Verträgen.Die Ausweitung auf Immobilien und andere Assets (Wertpapiere und
Edelmetalle) sind m.E. nur eine Frage der Zeit.Klamme und bankrotte Staaten besitzen einen Einfalls-Reichtum, dass uns
noch Sehen und Hören vergehen wird.Von den Minus-Zinsen direkt zum offiziellen Diebstahl, weil es so verdammt
einfach ist.
Es ist kein Diebstahl. Die Minus-Zinsen sind auch Ausdruck davon, dass eine
Rentnergesellschaft mehr an "Return of Investment" als an "Return on Investment"
interessiert ist.
Wer bereit ist, Risiken zu tragen, findet sogar bei Staatsanleihen hohe Renditen:
Griechenland, Ukraine, Russland, Venezuela.
Was wir auch sehen, ist ein wahnsinniger Gründerboom von neuen Unternehmen.
Bleiben die Zinsen bei null, werden Unternehmen, die es schaffen, einen
Gewinn zu erwirtschaften, ein Hundertfaches an Kapitalgewinnen schaffen.
Noch sitzen einige Konzerne auf riesigen Cashbeständen, aber in 2-5 Jahren wird
eine Handvoll jener Unternehmen, die aus dem Gründerboom hervorgegangen sind, diese
Konzerne bedrängen und dann wird es richtig losgehen mit M&A.
Schon jetzt kann man Duzende Konzerne aufzählen, die selber Inkubatoren, VC's, etc.
gegründet haben, um am Gründerboom dabei zu sein. Dies ist aber erst die Zeit des
Säens.
Super Beispiel das Early Stage Portfolio der Swisscom:
https://www.swisscom.ch/en/ventures/swiss-early-stage-fund.html
Wieso ist die Swisscom, die an Mobilfunkgebühren fett verdient, Early Stage Investor
für P2P Technologie?
http://www.uepaa.ch/how2p2p
Für jeden, der Schumpeter kennt, muss ich es nicht ausführen.
Hier sind sehr hohe Returns on Investment möglich. Für Rentner aber zu riskant, schon
alleine aufgrund des Anlagehorizonts.
Für Rentner macht es deshalb perfekt Sinn, sich um Return of Investment zu kümmern und
weil die Konkurrent zwischen den vielen Rentnern so gross ist, steigen die Preise für
"sichere" Investments und damit deren Renditen. Die politische Macht der Rentner (in den
reichen Staaten) wird auch für den nötigen Druck sorgen, Austerität zu verfolgen.