Es ist ja kein Zufall, dass die russischen Machthaber alles in den Westen verschieben wollten

pigbonds, Samstag, 21.03.2015, 10:10 (vor 3947 Tagen) @ Zarathustra2559 Views

Na dann ...
Diese Art Regierungsform ist auch der Grund, weshalb dieses Regime bei
einigen Westlern so starke Sympathien und Sehnsüchte hervorruft. Es ist
ihnen hier einfach zu liberal. Ein Führer muss anscheinend (wieder) her.

Die meisten Konzerne profitieren jedenfalls nicht, denn in dergestalt
organisierten Volkswirtschaften unter korruptem, autoritär-willkürlichem
Eigentumsrecht sind die Absatzmärkte ziemlich limitiert. Investiert hatten
die Konzerne, als noch Tendenzen in Richtung einer liberaleren,
demokratischeren Entwicklung in Russland bestanden. Mit der aktuellen
Neo-Feudalisierung flieht der Zaster wieder im Rekordtempo aus dem Land,
was wohl nur den Fan-Club dieser Neocon des Ostens wundern mag.

Wir kennen den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum ja bestens, deshalb
ist es kein Zufall, dass die russischen Machthaber und die Elite versucht,
Eigentum im Westen zu sichern, ihre Kinder im Westen zu sichern, dafür aber
im Osten zu plündern.

Karen Dawisha erklärt es anhand öffentlich zugänglicher Dokumente so gut, wie
ich es bisher von niemandem gehört hatte. Absolut empfehlenswerte Buchbesprechung,
falls es dieses WE regnen sollte (ich habe sie heute schon anderswo verlinkt):
https://www.youtube.com/watch?v=-wet8Tfh3as


Für mich ist auch interessant zu sehen, wie "Staatsverliebte" wie z.B. Ex-Kanzler
Helmut Schmidt, dem ich gewiss nichts Schlechtes unterstellen will, diese gefährliche
Staatsübernahme durch mafiöse Strukturen, nicht sehen will.


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