Danke
ein sehr aufschlussreiches und interessantes Interview
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Die Frage, die man sich als Deutscher stellen muss, was wäre eine mögliche Gegenstrategie? Und machiavellistisch gesprochen, den Amis den Stinkefinger zu zeigen, halte ich für eine sehr schlechte Idee. Weil ich glaube nicht, dass die Amerikaner irgendwelche moralische Skrupel hätten, Deutschland in Steinzeit zu bomben. Wie die Erfahrungen des I. und II. WK ist die Bevölkerung sehr leicht von einem Kriegseintritt gegen Deutschland zu überzeugen. Abgesehen davon, dass auch bedeutende wirtschaftliche Interessen auf dem Spiel stehen würden. Meiner Ansicht kann nur eine Achse Paris - Berlin Europa eine halbwegs eigenständige Politik sichern. Wobei die Deutschen den Franzosen unbedingt den Vortritt einräumen sollten. Das hat ja ziemlich gut funktioniert, wie es um die Beteiligung beim Irakkrieg gegangen ist. Meiner Ansicht nach, sollten auch die Franzosen, deren Banken ja jede Menge faule Papiere von den Griechen in ihren Büchern stehen haben, den Griechen erklären, was Sache ist. Dann könnte man sich die ganze elendigen "Nazi..Nazi"-Vorwürfe ersparen. Den einzigen Fehler, den ich erkennen kann, ist die derzeitige Schwäche der französischen Präsidenten. Die mehr mit ihren Bettgeschichten, als mit Politik beschäftigt scheinen. Aber vielleicht ändert sich das ja mit einer Frau als Präsident![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
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Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?