Gute Idee, aber nicht praktikabel - Folgen des Jeder-ein-Gewinner-Syndroms auf Hierarchien
Prinzipiell genau richtig, denn theoretisch würden sich Politiker zweimal überlegen, wenn sie Bockmist anzetteln, wenn sie dafür haftbar gemacht werden könnten.
Praktisch wird es aber genau das Gegenteil bewirken, von dem, wofür es angedacht ist, denn "Strafandrohungen" bewirken eine immer stärkere Zementierung des Zeitgeistes, des Mainstreams und der Opportunität an das bestehende System.
Übrigens:
Diese Funkiont mit dem "das Richtige tun aus Angst vor Strafe", sollte eigentlich DIE KULTUR übernehmen.
Es ist ein gnadenloser Fehler, eine Hirnwäsche die Oben zu beweihräuchern, weil sie eben oben sind, denn so wird die Position zum Selbstzweck anstatt zu einem Instrument.
Heute ist es so, dass man die Leute an ihren Positionen misst, anstatt an ihren Taten, weil man die höheren Hierarchiepositionen allein aufgrund ihrer Position respektiert. Dadurch haben Politiker und generell alle Leute in höheren Hierarchie-Positionen Narrenfreiheit, obwohl es eigentlich genau anders sein müsste!
Die Entscheidungen von "oben" werden heute nicht diskutiert, denn der "oben" hat ja die Macht und liegt immer richtig, anstatt anzuerkennen, dass die "oben" austauschbar sind.
Gefällen einem die Positionen nicht, sollen sie halt weg.
Diese Hoffnungslosigkeit des Einzelnen und Stärkung der Hierarchie wird durch das "jeder-ein-Gewinner-Syndrom" weiter zementiert, weil so jeder Depp mit anderen in Konkurrenz treten soll um Hierarchiepositionen, während sie gerade so der bestehenden Hierarchie hoffnungslos zementieren und ihr ausgeliefert sind.