Wahrheitsindustrie - in Wahrheit geht's um's Geld
Bei Bertelsmann (u.a. RTL, Stern) ist das Werbegeschaeft ruecklaeufig. Mit sinkenden Auflagen und Einschaltquoten verschlechtern sich auch die Einnahmen. Das Geschaeft machen zunehmend die sozialen Medien wie Facebook, die den Werbemarkt uebernehmen. Den Trend haben sie hoffnungslos verschlafen und wollen aber einen Teil vom Kuchen zurueckhaben. "Fake-News" ist nur eine politische Kampagne, das durchzusetzen. Denen geht es gar nicht um Wahrheitsfindung, sondern um's Geld. Mit Fake-News-Gesetzen koennen sie die sozialen Medien zwingen eine Abgabe zu leisten. Facebook muss dann sog. Faktenchecker bezahlen und die klassischen Medienkonzerne bieten sich da "zufaelligerweise" als Dienstleister an. So fliesst ein Teil der Werbeeinahmen, die Facebook den klassischen Medien abgenommen hat wieder zurueck. Die Verstrickungen von Medien und Politik sind ja nichts neues. Und Politiker motten dann gern ueberaltete Ressentiments aus - "gegen die boese Russen-Propaganda muss man doch was tun". Ich wette, dass die Medienindustrie schon laenger an den Fake-News-Gesetzen schreibt.
Die Verstrickungen zwischen Politik und Leitmedien macht Uwe Krüger an folgendem Beispiel deutlich:
„Der Wohnzimmerkreis ist der wohl intimste aller Berliner Hintergrundkreise. Seine Mitgliederzahl ist auf zehn Journalisten begrenzt; im Rotationsverfahren lädt jeweils eines der Mitglieder einen Spitzenpolitiker und die anderen Journalisten zu sich nach Hause ein und bekocht die Runde. (BÖTHLING 2008: 47) Der Turnus ist monatlich, und die Politiker kommen offenbar gern: ‚ob Merkel, Steinmeier, Müntefering, Steinbrück, Schäuble und so weiter und so fort: Sie alle wurden meist mehrmals in den Wohnstuben der Journalist en bewirtet und lernten ihre Familien kennen.‘ (WEICHERT/KRAMP 2010: 168) Den Kreis gegründet hat 1997 Günter Bannas (Ressortleiter Berlin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Anm.: C.R.) selbst zusammen mit einem ZDF-Korrespondenten, weil ihm ‚die Journalistenkreise, in denen er verkehrte, zu groß und unübersichtlich wurden‘ (BÖTHLING 2008: 47). (S. 313)“.
https://isw-muenchen.de/2014/03/die-verflechtungen-von-leitmedien-politik-und-wirtschaft/
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