Die Frage ist, ob mehr Intelligenz/Rechenpower mehr Glück bringt

heller, Freitag, 16.12.2016, 09:53 (vor 3374 Tagen) @ FOX-NEWS2245 Views

Vermeiden von Leid und Streben nach Glück, das ist es was die Welt (inclusive Tierwelt) umtreibt.

Solange das Streben Ich-zentriert bleibt, finden wir uns im Hamsterrad, und es gibt Unzufriedenheit, Stress, Mord- und Totschlag etc.
Um die Ich-Zentrierung loslassen zu können, ist tiefe Einsicht notwendig.
Um tiefe Einsicht zu erlangen ist ein klarer Geist Vorraussetzung.
Um einen klaren Geist zu erlangen, hilft heilsames Handeln.
Nichtheilsames Denken, Sprechen und Tun hat Folgen. Sie wirken wie Fett auf der Brille, oder Verkehrslärm in der Kirche, oder Boxhandschuhe beim Tippen. Das hat zur Folge, dass der Durchblick noch schlechter wird und weitere unpassende Ansichten und Handlungen folgen. Das ist das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Solange das nicht erkannt ist, rotieren wir in der Endlosschleife des "Nicht Zuhause seins" (Samsara).

Jeder kann es ausprobieren.

Ob also die Supercomputerpower uns weiter zum Glück bringt oder den Ausweg aus dem Hamsterrad weiter verschleiern wird, hängt davon ab, wer den Computern eine heilsame Motivation beibringt. Da habe ich große Bedenken.
Aber wer weiß: Wenn nach dem Singularitätsereignis in ein paar Jahren die künstliche Intelligenz das Ruder übernimmt und sich ganz kühl durch ein paar echt komplexe Big Data Analysen durchbeißt, dann könnte auch rauskommen, dass das Computernetz von sich aus das Ziel "Maximaler Wohlstand" durch "optimale Zufriedenheit" ersetzen wird.
Vielleicht ist das sogar wahrscheinlicher, als dass in Deutschland das Unterrichtsfach "Glückskompetenz" generell eingeführt wird.

Demnächst ist Wintersonnwend :-)


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