Guter Ansatz. Ergänzend dazu meine Schlussfolgerungen aus der "Fake-News"-Problematik (Anführungszeichen bitte beachten)

Lechbrucknersepp, Dienstag, 06.12.2016, 09:42 (vor 3383 Tagen) @ Olivia1700 Views

So gut wie möglich prüfen, mitteilen, was man "nur" vermutet, aber nicht
weiß und was ggf. "nur" die Ergebnisse der eigenen Analyse bzw. der
eigenen Beobachtungen sind.

Das ist die einzig richtige Grundherangehensweise. Wobei sich im Laufe der Zeit - beim Nachprüfen von Informationen - manche Quellen als zuverlässiger erweisen als andere. Bei manchen ist mehr unbeweisbare Meinung dahinter, statt nachprüfbare Fakten - was nicht unbedingt schlecht, aber zu berücksichtigen ist. Und so entwickelt sich im Laufe der Zeit ein Vertrauensverhältnis zu manchen Quellen/Medien/Sendern/Kanälen/Kommentatoren.
Wenn mir beispielsweise Dirk Müller was über Börsentrends sagt, prüfe ich nicht alle Charts nach, ob seine Faktenbasis stimmt.
Bei Paul J. Watson oder der Vulgären Analyse weiß ich, dass ich bissige Kommentare zu erwarten habe, die beiden aber großen Wert darauf legen, die Faktenbasis ordentlich aufzubereiten.
Ein Qualitätsmerkmal ist, wenn sich Quellen korrigieren, wenn sie mal Mist verzapft haben.
Medienkompetenz sollte unbedingt ein Schulfach werden. Das ist die Lehre, die ich aus dem "Fake-News"-Thema ziehe. Die Schüler müssten so medienkompetent werden, dass sie sogar kritisch hinterfragen, wenn ein Massenmedium ein Außenseitermedium als Fake-News bezeichnet, weil dieses andere Meinungen und andere Sichten auf reale Tatsachen verbreitet.


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