Was heute geschah: Darf ich private Kleidungssammlungen aktiv behindern?
Hallo,
heute ist mir etwas Komisches passiert. Vor der Tür standen alte, schmutzige Kleidungskörbe mit einem Zettel darin, dass man Kleidungsspenden einsammeln will. Die ganze Straße war voll davon, vor jedem Haus.
Da ich keine gemeinnützige Organisation erkenntlich sah, sondern nur der Name eines "Hassan" lesen konnte, mit Mobilnummer, entschloss ich mich spontan dazu, die Straße zu reinigen. Kurzerhand sammelte ich alle Körbe ein und stellte sie dann am Ende der Straße, an der Kreuzung, alle gestapelt hin.
Dabei wurde ich von lokalen Jugendlichen beobachtet, die aber einen Sicherheitsabstand hielten, mich dann aber verfolgten, bis ich nahe am Haus, in meiner Straße war.
Wahrscheinlich wollten die wissen, warum ich die Körbe einsammelte, aber trauten sich nicht, etwas zu sagen.
Nun habe ich Fragen, es lesen ja auch ein paar "Rechtsgelehrte" mit.
1.) Ist es erlaubt, vor privaten Grundstücken und Häusern Kleidungskörbe aufzustellen, zwecks "Bettelei"? Da ich an der Hauptstraße keine sah, sondern nur in den Nebenstraßen, nehme ich an, es ist nicht legal.
2.) Ist es verboten, diese Körbe selbst zu entfernen?
3.) Gibt es eine Möglichkeit, diesen "Zigeunerbanden" das Handwerk zu legen?
Die meisten Menschen sind gutgläubig und werfen auch noch brauchbare Kleidungsstücke in den Korb. Die Banden wissen dann sofort, welches Haus bewohnt ist und wo gute Kleidung getragen wird, so werden zusätzliche Informationen für geplante Einbrüche gesammelt.
Jedenfalls habe ich heute einmal aktiv etwas gegen diese Schweinerei unternommen. Werden wir sehen, ob es Konsequenzen hat.
Dass man mir dabei nachstellt, hatte ich so nicht erwartet, denn ich dachte eher, dass die Anwohner doch froh sein sollten, dass jemand aktiv etwas gegen diese Zustände unternimmt?
So ihr Gutmenschen, nun steinigt mich
Guten Abend