Ist die gesamte Mannschaft von „Der Spiegel“ borniert?
Kann ja eigentlich nicht sein – sollte man meinen. Aber wie lässt sich ein solch selbstmörderisches Verhalten anders erklären? In Zeiten, in denen Gedrucktes ohnehin an Bedeutung verliert, treibt man die Verschlechterung des eigenen Druckerzeugnisses munter voran.
Z.B. „freut“ sich gerade Prof. Dr. Klaus Bieberstein darüber, dass Der Spiegel seine Forschungsarbeiten zur Geschichte Jerusalems aufgegriffen hat. Sein offener Brief an Spiegel-Redakteur Matthias Schulz endet wie folgt: „DER SPIEGEL war einmal eine verdienstvolle Instanz im öffentlichen Leben. Leider hat er seine Hauptaufgaben, das kritische Aufklären und Hinterfragen, zugunsten billiger Knalleffekte verraten.“
Und um den zugrunde liegenden Artikel auf SPON zu lesen, soll man löhnen...
borniert:
engstirnig und zugleich in ärgerlicher Weise eingebildet und auf seinen Vorstellungen beharrend
Mitarbeiter KG:
Die Mitarbeiter nehmen zusammen mit den anderen Gesellschaftern Eigentümerfunktionen wahr. Sie entscheiden – über ihre gewählten Vertreter – in allen wichtigen Fragen mit, etwa bei Investitionen oder der Besetzung von Führungspositionen; zudem stehen ihnen 50,5 Prozent des Gewinns zu.