Ausbeutungs- und Verarmungsmethoden in Afrika

Falkenauge, Montag, 07.11.2016, 11:11 (vor 3410 Tagen)2854 Views

Es ist immer wieder gut, den Blick auf die Ausbeutungs- und damit Verarmungsmethoden der afrikanischen Länder zu richten, die ja für die Migrationsströme mit ursächlich sind und von den Globalisten für ihre Destabilisierungspläne Europas benutzt werden.

In der Kolonialzeit wurden die Länder Afrikas mit nackter militärischer Gewalt überwunden und ihre Rohstoffe ausgebeutet. Heute, in der postkolonialen Zeit, geschieht dies etwas verdeckter mit den Mitteln der wirtschaftlichen und technologischen Überlegenheit der industrialisierten Staaten und mit Hilfe der vielfach korrupten lokalen Regierungen. Ein Beispiel ist die Republik Tschad in Zentralafrika.

Rund 90 % der 12 Millionen Menschen leben von der Landwirtschaft, hauptsächlich für den Eigenverbrauch. 80 % leben in absoluter Armut, über 50 % sind Analphabeten. Es gibt nur 265 km ausgebaute Straßen. Die wenigen wirtschaftlich entwickelten Elemente werden nur vom Staat organisiert. „Staatliche Einrichtungen wie Verwaltung, Bildungs- und Gesundheitswesen sind kaum entwickelt.“ Korruption ist ungeheuer verbreitet. „Nach dem Korruptionsindex 2010 der Organisation Transparency International (TI) liegt der Tschad auf dem 171. Platz von 178 erfassten Staaten.“ (Wikipedia)

Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden Ölvorkommen im Umfang von ca. 930 Mio. t im Doba-Becken im Süden des Tschad entdeckt. Die großen Ölfirmen Exxon-Mobil, Petronas und Chevron-Texaco betreiben seit 2003 die Ölförderung sowie den Export des Öls durch eine Pipeline, die bis zum Atlantikhafen Kribi in Kamerun führt. Die Weltbank ist (war) finanziell beteiligt und soll für die Vereinbarkeit von neuer Wirtschaftlichkeit und Landesentwicklung sorgen.

Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, wie man hier genauer lesen kann.


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