ICH bin behindert!
Erklärung: In den USA ist es verboten, Behinderte zu diskrimimieren.
Dies betrifft nicht nur die Behinderten selbst, sondern auch ihre
Begleithunde. In den USA gibt es keinen staatlichen Behindertenausweis,
sondern jeder kann sich selbst als behindert und seinen Hund als
Begleithund deklarieren. Vermieter, die keinen Begleithund aufnehmen
wollen, können wegen Diskriminierung einer behinderten Person bestraft
werden. Jeder US-Amerikaner kann selbst entscheiden, dass er behindert ist
und nach eigener Auffassung einen Begleithund braucht.
Meine Behinderung besteht darin, dass ich gegen Hunde allergisch bin. Schon allein der Anblick von Hunden führt bei mir zu Schweißausbrüchen und Herzrasen.
Ganz zu schweigen davon, wenn die Hunde mal bellen. Ich musste schon dutzendemal den Notarzt anrufen.
Durch diese Behinderung und die Rücksichtslosigkeit der Hundebesitzer, die mit ihrem Hund einfach Gassi gehen, bin ich erheblich in meiner alltäglichen Lebensführung eingeschränkt.
Ich komme praktisch nur noch außer Haus tief in der Nacht, wenn ich nicht Gefahr laufe, einem Hund zu begegnen. Aber neulich musste ich trotzdem einen Notarzt anrufen, weil trotz tiefster Finsternis ein Hundebesitzer rücksichtsloserweise mit seinem Hund unterwegs war.
Aufgrund meiner leidvollen Erfahrungen mit Diskriminierungen aufgrund meiner Behinderung weise ich Sie bereits im Vorfeld darauf hin, dass ich unverzüglich klagen werde, wenn auch Sie versuchen sollten, mich wegen meiner Behinderung zu diskriminieren.
mfg
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc