Testaufwand
Was TSLA betrifft: Die ohne Kundenaufforderung verbaute Hardware (also das
NVIDIA Zeugs) arbeitet ohne Aktivierung in einem so genannten "Shadow
Modus" und tut dabei so, als wenn sie aktiv wäre. Die hierbei erhobenen
Daten fließen in die entsprechenden Algorithmen ein und tragen dann dazu
bei, dass nach Aktivierung eine verbesserte Beurteilung des
Verkehrsgeschehens ermöglicht wird. TSLA nennt das ganze "Fleet
Learning".
Das dient lediglich dazu, um die Algos mit Daten zu fuettern, um die Systeme zu testen, zu verbessern und weiterzuentwickeln (Learning). Es sagt aber nichts darueber aus, wie sicher das System letztendlich ist.
Fuer den statistischen Nachweis, dass autonome Fahrsysteme doppelt so sicher sind, muessen mit dem fertigen System im reinen autonomen Modus 2-6 Mrd Kilometer (je nach typischer Verkehrssituation) gefahren werden. Diese Leistung ist notwendig, um wirklich einen gesicherten statistischen Nachweis zu haben.
Sollten im Laufe des Tests Aenderungen am System vorgenommen werden muessen, faengt die Testerei wieder von vorn an.
Bis zum reinen autonomen Fahren ist es noch ein weiter Weg. Fraglich ist auch, ob diese Systeme zu Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern ausreichend in der Lage sein werden (z.B. Handzeichen in besonderen Verkehrssituationen).
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