Das Geld ist heute nicht mehr in erster Linie...

Woolloomooloo, Donnerstag, 13.10.2016, 17:01 (vor 3432 Tagen) @ Apostroph2129 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 17:06

Zahlungsmittel und Wertspeicher. Es dient der (Export)Wirtschaft und wird als Standortfaktor eingesetzt.

Kein Mensch hat mehr Interesse an einer stabilen starken Währung. Das ist gewissermaßen unsexy in den postmodernen Zeiten.

Der Euro ist ein schönes Beispiel. Die für deutsche Verhältnisse Weichwährung ist für die Leichtgewichte in den Olivenländern schon fast ein Goldstandard.

Die Lire hat gegenüber der Mark 80% und der Franc 60% abgewertet. Und nun sitzen sie in der Falle. Die Franzosen haben sich ins Knie geschossen, Mitterands Coup geht nach hinten los.

Das hat mich mächtig geärgert. Aber dann ein Blick nach Japan und siehe da. Sie bescheißen die eigenen Leute genauso, wie hier. Sie lassen wegen der Exportlobby den Yen fallen.

Und die Schweizer wollten mit Fixkursen ihre Exportwirtschaft retten. Das hat mir ein paar Euros in die Tasche gespült. Denn wenn der Grieche via Euro quasi Schweizer Franken drucken kann, dann wird er es machen. Draghi druckt und Hildebrandt/Jordan kaufen. Grotesk.

Man muss versuchen, den Wahnsinn zu traden und den Verstand ausschalten....


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